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Konzert-Bericht
 
Grandioses Gebolze

Smoke Blow
El Fupa

Hamburg, Fabrik
16.04.2010
Smoke Blow
Was war das doch für ein grandioses Gebolze! Smoke Blow kamen zum (Fast-)Heimspiel in die Fabrik nach Hamburg, um ihren aktuellen "The Record"-Brocken auf die Menschheit loszulassen. Und genau das wurde dann nicht nur ein großer Tritt in den Magen, sondern auch ein wundervoller, unterhaltsamer, bestens gelaunter Abend. Und das Tollste am Ganzen: Der Spaß begann schon viel früher. Mit der Vorband. Mit El Fupa.
Die Flensburger hatten anfangs mit etwas lichten Reihen zu kämpfen. Doch mit jedem Song, den Thore, Maaarvin, Gerri und Birger spielten, wurde es ein wenig enger, ein wenig stimmungsvoller, noch ein wenig besser. Die Jungs machten es den Leuten aber auch recht einfach. Äußerst leidenschaftlich wurden ihre noisigen, lärmenden, groovigen Hardkern-Stücke herunter gerotzt, Sprüche über den Tod von Peter Steele ("Ich glaube, Glenn Danzig hat ihn erwürgt") gerissen und dazu eine gehörige Portion Posing auf die Bühne gebracht - und schnell war den meisten Leuten in der wunderbaren Fabrik klar, dass El Fupa mehr als nur die Vorband waren. Nach der üblichen halben Stunde, die sich auch MC Straßenköter aus der Nähe anschaute, wurde völlig zu Recht eine Zugabe gefordert und gegeben und auch wenn man seit der tollen "Grande"-Platte nicht mehr so viel von der Band gehört hat, ist diese noch lange nicht weg vom Fenster. Im Gegenteil.
Dann betraten endlich Smoke Blow die Bühne. Jubel, Trubel, Heftigkeit. Letten und Straßenköter kotzten sich vorne genüsslich aus, der Rest der Band prügelte sich hinten und vor der Bühne feierten alle. Von Anfang an. Bis zum Ende. Weil es eben genau dieses Fest wurde, auf das man sich seit dem ersten Hören von "The Record" so gefreut hat. Ein Hardcore-Fest nämlich, eine riesige Smoke Blow-Attacke, eine Reise durch viele neue und natürlich genügend alte Lieder. "My Girl Is Dancing With The Dead", "Zombie auf'm Klapprad" oder "Unbroken" mischten das Set auf, machten es rund und brachten den Laden zum Ausflippen. Dazu eben neue Sachen, bei denen man nicht still sitzen kann. Die Frontmänner sabbelten zwischendrin nicht zu viel, sorgten aber trotzdem für heitere Momente. So zog es Letten irgendwann vor, ohne Stiefel weiterzumachen, zog sie einfach aus und füllte sein Bier hinein. Erst trank er, dann jemand aus dem Mob. Tatsächlich. Prost. Toller Abend.
Surfempfehlung:
www.smokeblow.de
www.myspace.com/smokeblow
www.myspace.com/elfupa
www.oellermann.de
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Jens Oellermann-


 
 

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