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Reeperbahn Festival 2020 - 1. Teil

Hamburg, Reeperbahn
16.09.2020/ 17.09.2020

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Reeperbahn Festival 2020
Bedingt durch die Corona-Pandemie folgte Anfang 2020 Absage auf Absage von allen Konzerten und Festivals - nur ein Name tauchte nie auf den Streich-Listen auf: Reeperbahn Festival. Sollte es tatsächlich stattfinden? Im Mai 2020 erschien dann folgende Presse-Mitteilung: "In Abstimmung mit den zuständigen Behörden arbeitet das Reeperbahn Festival an einem Szenario, das eine Durchführung der Veranstaltung im September unter Einhaltung aller Abstands- und Hygiene-Vorgaben ermöglicht und dabei zu jedem Zeitpunkt die Sicherheit der Besucher*innen, Partner*innen, auftretenden Künstler*innen und Mitarbeiter*innen gewährleistet. In sorgfältigen Planungen für die besonderen Abläufe wird das Reeperbahn Festival mit allen teilnehmenden Spielstätten individuelle Umsetzungskonzepte entwickeln und euch dazu auf dem Laufenden halten. Klar ist: Das ansonsten stark international ausgerichtete künstlerische Angebot des Reeperbahn Festivals wird sich unter diesen Gegebenheiten vornehmlich auf nationale sowie Acts aus dem europäischen Ausland fokussieren müssen. Diesen viertägigen Probelauf zum Aufbruch in eine neue Normalität wollen wir mit euch bei aller gebotener Vorsicht wagen. Wir setzen bei der diesjährigen Umsetzung auf die Geduld, das Vertrauen und die Umsicht von uns allen." Nachtrag aus einer weiteren Meldung: "Auf der digitalen Seite schaffen wir in diesem Jahr durch eine starke Erweiterung unserer Medienproduktionen ein noch nie dagewesenes Angebot an Livestreams und Video-On-Demand-Inhalten. Damit wollen wir allen, die nicht oder nur an einzelnen Tagen beim Festival dabei sein können, ermöglichen, das Reeperbahn Festival in der virtuellen Welt so nah wie möglich mitzuerleben." Eine hybride Veranstaltung also - gespannt haben wir uns sowohl in die reale als auch in die virtuelle Reeperbahn Festival-Welt begeben.
Aufgrund der oben beschriebenen Einschränkungen war natürlich das Programm insgesamt verkleinert worden (sogar während des Festivals mussten einige Künstler kurzfristig absagen, weil es neue Risikogebiete ausgewiesen und Reisewarnungen gegeben hatte und dadurch Bands aus z.B. Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nicht anreisen konnten) - letztendlich waren es wohl rund 8.000 Leute, die über die vier Tage hinweg auf den ca. 100 Konzerten vor Ort unterwegs waren. Immerhin. Man konnte sich als Besucher diesmal nicht so frei treiben lassen, hier und da mal reinschauen bzw. zuhören, man musste sich schon vorab durchaus viele Gedanken machen, was man letztendlich sehen möchte - und sich auf entsprechende Wartezeiten einstellen, denn der Einlass zu den Konzerten fand jeweils 45 Minuten vor Beginn statt und es war hier und dort ratsam, entsprechend früher in der Schlange zu stehen. Schließlich war der Platz vor Ort sehr begrenzt (z.B. im Nochtspeicher ca. 40-45 Personen, im Molotow ca. 30). Aber alle haben sich an die Regeln gehalten, das Personal war sehr hilfsbereit und alles in allem herrschte eine entspannte Atmosphäre. Man musste sich beim Eingang im Idealfall per Mobiltelefon und QR-Code im Veranstaltungsort einchecken und beim Verlassen wieder auschecken. Wenn man einmal drin war, wurde man vom Personal zu seinem zugewiesenen Platz geführt. Dass es im Nochtspeicher enger war als in der St. Michaelis Kirche - geschenkt. Aber letztendlich konnte man endlich wieder Live-Musik erleben, vor Ort oder auch online per Stream (was durchaus funktionierte, sehr gut angenommen wurde und inzwischen ja fast schon normal geworden ist) - ein kleiner Lichtblick im tristen Corona-Zeiten.

Wie üblich begann das Programm des Festivals noch vor der offiziellen Eröffnungsveranstaltung "Open Doors" mit musikalischen Darbietungen. Das Kernstück des Sicherheits-Konzeptes bildeten dabei zwei neue, große Open-Air-Spielflächen mit größerem Fassungsvermögen, um den Ausfall der großen Indoor-Spielstätten wie dem Docks oder der Großen Freiheit irgendwie kompensieren zu können. Eine davon fand sich unter dem Namen Spielbude XL auf der dieses Jahr vollflächig bespielten Spielbuden-Bühne. Hier spielte am Nachmittag die Lokalmatadorin Lùisa, die die Chance nutzte, zusammen mit ihrer Band neues Material zu präsentieren, das Anfang nächsten Jahres dann auch den Weg auf ihre kommende, neue LP finden wird. Anders als bei ihren Solo-Konzerten - bei denen sich Lùisa mit Gitarre und Sampler behilft - brachte dieses Setting genau die richtige Portion Lebenslust und Spielfreude ins Geschehen, um ihren tendenziell immer noch ernst gemeinten, moll-lastigen Tracks eine gewisse verspielte Leichtigkeit zu verleihen, die jenseits aller Banalitäten ein angenehmes Indie Pop-Flair erzeugte.

Im letzten Jahr hatte die Festivalleitung mit dem Operettenhaus als neuer Spielstätte eine geeignete Bühne für die bis dato mäandernde Eröffnungsveranstaltung unter dem Namen "Open Doors" gefunden. Dabei geht es darum, dem Publikum - darunter ein großer Teil geladener Gäste aus Kultur, Organisation und Politik - die Grundzüge des jeweiligen Festivals zu erklären, die Länderpaten, Showcases, Themenbereiche und nicht zuletzt die Jury und die Kandidaten des jährlich stattfindenden Anchor-Live Awards in einem bunten Rahmenprogramm zu präsentieren. Im letzten Jahr gab es gleich im Anschluss dann auch noch Live-Shows mit Feist und Dope Lemon. In diesem Jahr hatte man die vorgesehen Live-Show mit Tina Dico und Helgi Jónsson abgetrennt, um zwischenzeitlich das Operettenhaus lüften zu können.

Zuvor gibt es seit dem letzten Jahr auch eine Art Schaulaufen diverser geladener Promi-Gäste, die irgendwie mit dem Ablauf des Festivals zu tun haben. Aus dem musikalischen Bereich waren dies z.B. Alin Coen, Tina Dico & Helgi Jónsson, Mel C und Frank Dellé von Seed (als anwesende Anchor-Jury-Mitglieder), Frida Gold, Nisse oder Lukas Rieger, Mc Fitti, Cashmiri oder Aylo aus dem HipHop- und Pop-Sektor. Des Weiteren präsentierten sich Politik-Vertreter wie Kultursenator Carsten Brosda oder Staatssekretär Wolfgang Schmidt, Veranstalter wie RF-Geschäftsführer Alexander Schulz und Karsten Jahnke, die Journalisti(innen) Markus Kavka, Hadnet Tesfai, Jörg Thadeusz, Pinar Atalay und Aminata Belli. Aber auch Bachelor David Friedrich oder Wilson Gonzales Ochsenknecht stellten sich vor die Kameras der Medienvertreter.

Im bemerkenswert spärlich gefüllten Operettenhaus wurde dann der Ernst der Lage noch ein Mal eindringlich von den Politikvertretern Carsten Brosda und Wolfgang Müller (der in Vertretung seines "krankheitsbedingt" ausgefallenen Chefs Olaf Scholz sprach) geschildert. Obwohl Kultur und Politik in diesen Tagen ja keineswegs eine Liebes-Ehe einzugehen scheinen, machte das Sinn, denn sowohl Stand/Land wie auch der Bund hatten das Reeperbahn Festival tatkräftig unterstützt - und letztlich die Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht. Es ist dabei sicherlich von Vorteil, dass in diesem Fall die Verantwortlichen offensichtlich wissen, was sie da so vehement lobpreisen. Carsten Brosda etwa zitierte Jason Isbell und Wolfgang Müller die Savages. Beide waren sich darin einig, dass alles dafür getan werden müsse, die Live-Kultur um (fast) jeden Preis am Leben zu erhalten.

Obwohl damit ja keineswegs zu rechnen gewesen wäre, gab es - neben dem angekündigten On-Site-Open-Air- und Club-Programm - auch wieder den N-Joy Reeperbus auf dem Spielbudenplatz. Hierzu hatte der NDR einen abgesperrten Bereich am Kopf des Spielbudenplatzes eingerichtet, der genügend Sicherheitsabstand zu einem - ebenfalls abgesperrten, bestuhlten Bereich des Spielbudenplatzes bot, der als eine Art umzäunter Biergarten mit Einlasskontrolle angelegt war. Erfreulicherweise hatte man das Konzept dahingehend erweitert, das die hier aufspielenden Acts statt zwei oder drei dieses Mal ganze vier Tracks vortragen durften. Nach der Eröffnungsveranstaltung spielte hier zum Beispiel die für den Länderpartner Dänemark ins Rennen gegangene Halb-Britin Drew Sycamore eines ihrer insgesamt drei Sets, mit dem sie auf dem RF ihren internationalen Einstand feierte. In Dänemark gehört Drew bereits zu den Top-Acts und feiert Chart-Erfolge. Das mag damit zusammenhängen, dass sie sich als songwritende Pop-Künstlerin versteht und Storytelling und Eingängigkeit in einem organischen Setting auf schlüssige Weise zusammen führt.

Um Geschichten und Eingängigkeit ging es auch bei Das Paradies in der großen St. Michaelis Kirche - hier war natürlich viel Platz für alle Anwesenden vorhanden und mit Florian Sievers aka Das Paradies stand zudem kein Reeperbahn Festival-Neuling auf der Bühne - so war er in der Vergangenheit schon mit seiner anderen Band Talking To Turtles dabei gewesen. Diesmal also solo bzw. mit seinen Musikern in der großen Kirche und das Angenehme an Das Paradies ist, dass es sich trotz deutscher Texte nicht in den Gefühlsduselei- und Betroffenheits-Allerlei verliert, wie es bei so vielen anderen deutschen Künstlern der Fall ist. Florian arbeitet gerne mit den Worten und Formulierungen, besitzt dabei das Talent, seine Texte nicht verbiegen zu müssen, damit sie zur Musik passen. Bei Das Paradies setzen sich die einzelnen Bestandteile perfekt zusammen und ergeben: Sehr schöne Songs mit interessanten Texten.

Als einer der wenigen kleineren Clubs war das Molotow in das On-Site-Konzept mit eingebunden (allerdings beschränkt auf den Club und den Backyard). Hier fanden dann im bestuhlten Club nur noch ca. 30 Personen Platz. Und dort präsentierte dann das vom eigenen Kunstprofessor Gregor Hildebrandt auf dessen Label Grzegorzki gesignte Münchener Post-Punk Trio Paar die englischsprachigen Songs ihrer im März erschienenen LP "Die Notwendigkeit der Notwendigkeit". Das Interessante dabei ist der Umstand, dass Sängerin Ly Nguyen und ihre beiden Mannen Rico Sperl und Matthias Zimmermann auf einen regulären Drummer verzichten, aber dank jeder Menge kinetischer Manie mit Gitarre, Bass und Drumcomputer eine - trotz Bestuhlung - mitreißende Rock-Show a la bonheur ablieferten und dabei die großen Momente des Genres aus den 90ern emulatorisch wieder aufleben ließen.

Auf dem Lattenplatz vor dem Knust spielte derweil Drew Sycamore ihre abschließende Show. Zwar hatte Drew im Gegensatz zu den beiden anderen Shows eine Keyboarderin mitgebracht und griff auch selbst zur E-Gitarre - verzichtete allerdings auf den Einsatz eines Drummers. Sie erklärte das im Folgenden dadurch, dass es ihr so eher möglich sei, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen und vor allen Dingen das Ohrenmerk auf die ihr besonders am Herzen liegenden, eleganten muttersprachlich formulierten Texte zu lenken.

Sänger Maik Wieden der Dresdner Band Die Arbeit meinte zwischendurch, dass die Atmosphäre im Nochtspeicher eher an Kabarett erinnere als an ein Konzert - das wird man vermutlich des Öfteren vernehmen, vor allem in den kleineren Spielstätten, die wie im Fall des Nochtspeichers mit kleinen Sitzgruppen an Tischen und kleinem Lampenschirm aufwarten. Natürlich fühlt sich ein normales Konzert anders und besser an, aber trotzdem ist es die Musik, die zählt - und die ist bei Die Arbeit im Post-Punk/Rock beheimatet, mit ausdrucksstarken Texten, formidablen Bass-Läufen/Melodien und sphärischen Gitarren-Klängen und hat an diesem Abend mit Sicherheit neue Anhänger gefunden.

Auch das Imperial-Theater war als Spielstätte eingebunden worden. Hier gibt es zwar bereits eine Bestuhlungs-Situation (die für Club-Konzerte behördlich angeordnet worden war) - nur führte hier die Abstandsnotwendigkeit zu einer besonders spärlichen Kapazitäts-Ausnutzung. Hier spielte dann Sofia Portanet eine Show mit Band. Sofia debütierte ja auf dem letzten Reeperbahn Festival - ist aber zwischenzeitlich spätestens seit der Veröffentlichung ihrer LP "Freier Geist" zu einer festen Größe im Feuilleton-Zirkel herangereift. Kurz gesagt bot Sofia mit ihrem babylonisch ausgerichteten, vielsprachigen Programm auf der musikalischen Ebene einen totalen NDW-Flashback. Ideal (speziell Eff Jott Krüger), Joachim Witt und Jaki Liebezeit oder Nina Hagen tobten hier als erkennbare Inspirationsquelle durch den Äther, dass es eine reine Freude war. Das soll nicht heißen, dass Sofia keine eigenen musikalischen Ideen hat - aber der Sound steht ganz im Geiste der Altvorderen.

Der zweite Tag begann dann musikalisch sehr entspannt mit einem lässigen Auftritt des Dänen Calby beim N-Joy Reeperbus. Calby verfolgt einen bluesig/souligen musikalischen Ansatz. Jeglichen Ruch der Belanglosigkeit vertreibt er dabei bemerkenswerterweise mit seinen politisch motivierten Texten, in denen er sich nämlich durchaus ernsthaft mit sozialen Verwerfungen beschäftigt - ganz ohne dabei den charmanten, beiläufigen Flow seiner Songs irgendwie zu belasten.

Auch die Fritz-Bühne auf dem Gelände des Festival-Village gehörte wieder zum Angebot. Das wohl auch deswegen, weil aufgrund der Bauart (die Bühne befindet sich über einem Kiosk, in dem Getränke des namensgebenden Sponsors veräußert werden) die Abstandsproblematik keine Rolle spielte. Aufgrunddessen, dass die Musiker oben hinter einem Geländer mit dem Namenszug "Fritz-Kola" stehend spielen müssen, waren sie von den festgelegten Positionen, die den Gästen zugewiesen wurden, nur eingeschränkt zu sehen. Das gehörte dann zu den Kompromissen, die in Kauf genommen werden müssen. Nicht, dass das bei dem Set des Jung-Deutschrockers Betterov eine große Rolle gespielt hätte, denn hier geht es nicht um Schauwerte, sondern eher um die sozialkritischen Selbstfindungs-Lyrics des Songwriters Betterov, die dieser freilich nicht mit der Lagerfeuer-Gitarre, sondern mit viel Brodeln im Bauch mittels knackig rockender Grunge- und Post-Punk-Riffs an den Zuhörer heranträgt. Ein großer Sänger ist Betterov nicht (was vor allem durch den Live-Stream hörbar war) - was aber bei seiner musikalischen Ausrichtung keine Rolle spielt.

Das Prunkstück des Corona-Konzeptes stellte wohl die Festival Village Stage auf dem Heiligengeistfeld dar. Das war eine neu geschaffene, bestuhlte und teil-überdachte Open-Air-Spielstätte, in der mehrere hundert Fans Platz finden konnten. Dort spielte der Brite Tom Gregory mit seiner Band ein angenehm temperiertes Mainstream-Konzert in der Art der momentan angesagten, pflegeleichten, jungen Romantik-Songwriter und brachte so ein wenig Superstar-Flair ins Geschehen. Gregory hatte dabei Glück, dass er in Hamburg residierte (wo er schließlich seine Karriere auf dem RF 2017 startete), denn aus Großbritannien reiste ansonsten niemand an.

Ein angenehmes Highlight stellte im Folgenden das Konzert von Tara Nome Doyle im Imperial-Theater dar. Die Berliner Songwriterin mit den vielfältigen internationalen Roots hatte ja gerade erst ihr Debüt-Album "Alchemy" veröffentlicht, nachdem sie im letzten Jahr auf dem RF bereits für Aufhorchen gesorgt hatte. Tara bot eine eher zurückhaltende Show alleine mit ihrem Gitarristen - was aber ihren zerbrechlich anmutenden Kook- und Artpop-Songs eigentlich sogar noch mehr Raum zur Entfaltung gab, als etwa mit Wumms. Die Zeit im Lockdown hatte Tara bereits dazu genutzt, die Songs für ihre zweite LP, die im nächsten Jahr erscheint, einzuspielen - obwohl sie zu den letzten gehörte, die bis zum Lockdown noch live unterwegs waren. Insofern fanden dann auch schon einige neue Tracks wie z.B. "Cocoon" - den Tara als Song über eine Depression ankündigte - und auch wieder norwegische Stücke den Weg auf die Setlist. Tara gehörte dabei zu den wenigen Musiker(innen), die sich auch dieses Jahr trauten, mit den Fans in Kontakt zu treten.

Die Abend-Shows waren dieses Mal allesamt so konzipiert, dass sie um Mitternacht zu Ende sein konnten. Ein ausuferndes Nachtleben wollte man auf keinen Fall provozieren. Insofern war dann die Debüt-Show von Mulay im mit 30 Personen überschaubar ausgelasteten Bahnhof Pauli für 22:30 Uhr angesetzt. Die Berlinerin hat sich ein recht interessantes musikalisches Konzept zurecht gelegt. Im Wesentlich verschmelzt sie Jazz, R'n'B und Pop-Gesang in einem musikalisch wirklich abenteuerlichen Kontext zu einer attraktiven Mixtur, die sie zudem mit einer wagemutig offenherzigen Preformance akzentuiert. Mulay trat mit Band auf, wobei ihr Gitarrist mit einem Stadtteil-großen Effektpedal wirklich unglaubliche Sound-Kaskaden aus seinem Instrument hervorlockte, die nun wirklich nichts mit der ursprünglichen Funktion seines Instrumentes zu tun haben. Auf der klanglichen Ebene, vom musikalischen Setting her und auch was Mulays Performance betraf, gab es da wirklich nichts zu meckern. Freilich hat sich die Gute, was ihre Texte betrifft, unnötigerweise einzig auf das in US-Produktionen dieser Art typische Bejammern der Kompilationen des Liebeslebens festgelegt, was dann songwriterisch zu einem eher generischen Ansatz führte.

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Surfempfehlung:
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www.arte.tv/de/arte-concert/neueste-videos/?genres=pop-rock
www.youtube.com/watch?v=TFxhbem_4_E
Text: -Ullrich Maurer / David Bluhm-
Foto: -Ullrich Maurer-


 
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