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Schön

Coldplay
Feeder

Düsseldorf, Philipshalle
03.04.2003
Coldplay
So viele Menschen hat man selten vor der Philipshalle stehen sehen. Aber seit auch die "nur die Super-Hits"-Sender und Clipkanäle auf den Trichter gekommen sind, dass Coldplay ja ganz schön toll sind, ist es auch kein Wunder, dass das Konzert schon Wochen vorher restlos ausverkauft war. Die Halle ist noch nicht einmal zu einem Drittel gefüllt, als Feeder auf die Bühne müssen. So kann sich die Vorband zwar über einen fantastischen Auftritt und einen höflichen Applaus freuen, aber sicher nicht darüber, dass die meisten Besucher noch draußen auf den Einlass warten.
Dann heißt es Licht aus, aber noch lange nicht Spot an. Coldplay stehen eben nicht plötzlich in einer Rauchwolke auf der Bühne, sondern nehmen während des instrumentalen Intros langsam ihre Plätze ein. "Politik" wird heute das erste Stück sein - ganz wie auf dem Durchbruch-Album "A Rush Of Blood To The Head". Es folgt ein solides Set von Songs aus eben dieser Platte wie das euphorisch begrüßte "God Put A Smile Upon Your Face", aber auch Stücken wie "Sparks" vom Debütalbum. Im Anschluss an diesen gelungenen Start wendet sich Sänger Chris Martin, wie immer etwas mit Schüchternheit kokettierend an das Publikum und versucht dies auch gleich auf deutsch, was dann so klingt wie "Guten Abend. Wir sind Cold... äh Kaltplay." Verzückt schaut man auf die Bühne, denn dort oben scheint die Sympathie auf acht Beinen zu stehen. Vor jedem der Bandmitglieder ist eine Kamera auf dem Boden aufgestellt, die sie schräg von unten filmt. Das Ganze wird in Schwarz-Weiß auf die Videoleinwände an der hinteren Bühnenwand projiziert. Das ist ganz großes Kino, für die Ohren und die Augen. Chris Martin kann sich ein erfreutes Lächeln nicht verkneifen, als die Menge seinem Aufruf "Bitte singen Sie mit" bei "In My Place" nachkommt, doch das konsequente Mitklatschen bei jedem Song scheint ihn und seine Band etwas zu irritieren. Ein, wenn auch wenig überraschendes, Highlight ist "Yellow", bei dem die Bühne in gelbes Licht getaucht wird und Chris Martin seinen extra herzerweichenden Gesang klingen lässt.
Als Coldplay sich verabschieden, ist klar, dass das nicht alles gewesen sein kann, denn die aktuelle Single "Clocks" die finale Ballade "Trouble" spart man sich für die Zugabe auf. Ebenso besinnlich, wie sie auf die Bühne kamen, verlassen sie diese wieder. Nur das Publikum feiert begeistert. Das war schön.
Surfempfehlung:
www.coldplay.com
www.coldplay.de
www.feederweb.com
Text: -Laura Scheiter-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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