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Cool ist cool

The Peepshows
The Fevers

Hamburg, Molotow
02.06.2003
The Peepshows
Zum dritten Mal innerhalb von 14 Monaten gastierten The Peepshows in Hamburg und zum dritten Mal konnten sie absolut überzeugen und ihren Status als coolste Schweinerockband überhaupt beeindruckend untermauern. Dabei waren die Vorraussetzungen alles andere als gut. Draußen sprengte die Sonne jedes Thermometer, in der Markthalle gastierten Ministry und das aktuelle Peepshows-Album "Refuge For Degenerates" wurde nicht von allen Fans wirklich begeistert aufgenommen.
Darunter hatten anfangs auch The Fevers zu leiden. Nur ein paar Dutzend Neugierige lümmelten sich vor der kleinen Molotow-Bühne und lauschten dem im einheitlichen rot-schwarz-gestreift gekleideten Trio und ihrer recht putzigen Kreuzung aus den Ramones, den Strokes und den Beatles. Zu Lennon-artigen Melodien gab es bratzige Gitarren, belanglose Texte und einen aufgedrehten, an den Muppets-Schlagmann erinnernden Drummer und das Ganze plätscherte mehr vor sich hin, als dass es wirklich spannend wurde. Fast 45 Minuten durfte sich der Support austoben, bedankte sich artig, zog es aber sonst vor, die Musik sprechen zu lassen. Es gab jedoch schon schlimmere Vorbands.
Als The Peepshows das letzte Mal in Hamburg spielten, eröffneten sie für die Bombshell Rocks und ihr Album war hierzulande noch gar nicht erschienen. Und trotzdem rockte man den Schlachthof wie Sau. Wie es The Peepshows aber eigentlich ja auch immer tun. Wie natürlich auch heute. Denn über "Refuge..." kann man sicher geteilter Meinung sein, live sind sie eine sichere Bank. Völlig egal, ob sie in einem vollen Saal oder - wie heute - vor vielleicht 65 Leuten in einem äußerst mäßig gefüllten Molotow spielen. Von Anfang an wurde einfach schweinecool gerockt, allen voran Basser Mathias Fransson ließ häufig äußerst sympathisch den Oberposer raushängen, und von Anfang wurde klar gestellt, dass neue Nummern wie "In The Dirt" live den alten Klassikern wie "Genius" oder "City Of The Damned" in aber rein gar nichts nachstehen. Auch wenn der Jubel nach "Today We Kill..." oder "Mondo Deluxe"-Songs natürlich deutlich lauter war. Und als es als Zugabe dann das schon lange lauthals geforderte "Surrender My Love" (von eben "Today We Kill - Tomorrow We Die") gab, waren nach etwas über einer Stunde alle zufrieden. Möge es beim nächsten Mal kalt und regnerisch sein, damit The Peepshows vor voller Hütte spielen dürfen.
Surfempfehlung:
www.burningheart.com/peepshows
www.thefevers.homestead.com
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Mathias Frank-

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