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JOEY CAPE
03.06.2021

Joey Cape Er trifft es auf den Punkt: A Good Year To Forget nennt Joey Cape sein neues Solo-Album, das am 13. August auf – natürlich! – Fat Wreck Chords erscheint. Der hauptberufliche Lagwagon-Sänger sagt: "2020 war an jedem Standard gemessen ein schlechtes Jahr: Die Pandemie überrollte uns, das weltfremde Konzept des Lockdown begann. Die rassische Ungerechtigkeit, die unsere Gemeinschaften immer heimgesucht hat, wurde unleugbar, und ein vertrauter Zeitgeist kehrte in Aufruhr und Protest zurück. Viele werden auf die gesamte Zeitperiode als tugendlos zurückblicken, ein Zeitalter der Unvernunft, in dem Politik und Dinge, die nicht politisiert werden sollten, nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt polarisierten. Ich werde das Jahr 2020 als das Jahr des erzwungenen Wandels in Erinnerung behalten. Meine Welt veränderte sich radikal. Mein Vater starb, meine Ehe endete nach 20 Jahren, und mein Lebensunterhalt trocknete aus." Das komplette Statement steht weiter unten.

Wie sich das zu Album-Ankündigung gehört, veröffentlicht auch Joey Cape auch direkt einen neuen Song. "It Could Be Real" heißt er, gut ist er. Und als ob das nicht reicht, haut Joey Cape auch gleich noch ein paar Tourdaten raus. Für: 2021! Nicht vergessen, bitte.

14 August 2021 Köln, Live Music Hall
16 August 2021 Hannover, KOMMRAUS/Die Sommerbühne
26 August 2021 München, Backstage Werk



Joey Cape über sein neues Album:

2020 war an jedem Standard gemessen ein schlechtes Jahr: Die Pandemie überrollte uns, das weltfremde Konzept des "Lockdown" begann. Die rassische Ungerechtigkeit, die unsere Gemeinschaften immer heimgesucht hat, wurde unleugbar, und ein vertrauter Zeitgeist kehrte in Aufruhr und Protest zurück.

Viele werden auf die gesamte Zeitperiode als tugendlos zurückblicken, ein Zeitalter der Unvernunft, in dem Politik und Dinge, die nicht politisiert werden sollten, nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt polarisierten.

Ich werde das Jahr 2020 als das Jahr des erzwungenen Wandels in Erinnerung behalten. Meine Welt veränderte sich radikal. Mein Vater starb, meine Ehe endete nach 20 Jahren, und mein Lebensunterhalt trocknete aus. Ich lebte in einem Hotel, bis meine Mutter mir ein Zimmer anbot, und schließlich zog ich zu meiner Mutter und meinem Stiefvater. Sie sind beide in den Achtzigern, und als ich bei ihnen wohnte, war es toll, sie besser kennenzulernen und ihnen in ihrem Haus zu helfen. Es war die richtige Zeit, um von der Familie gerettet zu werden.

Leider haben wir uns alle auch mit dem Virus angesteckt. Die Erfahrung war brutal, aber wir haben sie gemeinsam durchgestanden. Ich sehe das Jahr 2020 als ein Übergangsjahr, ein Jahr, in dem man über sein Leben nachdenkt. Es hat etwas für sich, die verrückte Welt auf Eis zu legen. Während die Bedrohung und die Unruhen um uns herum immer schlimmer zu werden schienen, hatten wir auch Zeit, unsere Umgebung genauer zu betrachten und über unser Klima und unser Verhalten nachzudenken. Wir hatten Zeit, zu experimentieren, zu lernen und sogar neue Dinge zu bauen, über unsere Zukunftspläne nachzudenken und unsere Rolle in all dem zu verbessern.

Ich las ein paar Bücher, die ich schon immer mal lesen wollte. Ich nahm online Klavierunterricht; ich versuchte, ein paar Dinge zu bauen. Ich glaube, es war ungefähr im Mai letzten Jahres, als ich mich daran erinnerte, dass ich ein Songwriter bin. Haha.

Der erste Song auf der Platte und der Titeltrack "A Good Year to Forget" wurden in der elften Stunde der Produktion geschrieben und aufgenommen. Es war ein spätes Vehikel, um das Jahr und das Konzept des Albums zusammenzufassen. Als ich mit dem Text fertig war, wurde mir klar, dass es der Eröffnungstrack sein musste.

Das gesamte Album wurde in dieser Klausur geschrieben und aufgenommen. Wenn ich andere Instrumente für einen Song in Betracht ziehe, rufe ich normalerweise Freunde an, um sie bei der Session dabei zu haben. Die soziale Distanzierung verhinderte dies natürlich. Jedes Instrument auf der Platte musste von mir gespielt werden. Aber ich hatte viel Zeit, und es schien mir eine gute Zeit zu sein, um als Musiker zu wachsen. Am Ende sind viele der Performances wohl ziemlich einfach, aber das Positive daran, wenn man selbst spielt, was man schreibt, ist, dass man die Emotionen, die man erlebt, wirklich einfangen kann. Diese Platte hat wirklich meine sehr persönlichen Erfahrungen des letzten Jahres destilliert und beinhaltet, was ich gelernt und gefühlt habe. Es fühlt sich richtig an, und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis.
 
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