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FINAL SELECTION
18.11.2008

Final Selection "Clockworks" heißt das neue Album des Duos aus Plauen und auch 15 Jahre nach der Gründung von Final Selection und fünf Jahre nach dem vielgelobten Erstling "Antihero" haben für Marios Tews und Riccardo Schult Synthie Pop-Songs, die möglichst alle Klischees umschiffen und gerne mit einem Hauch von Dark-Pop aufwarten, oberste Priorität. Das Duo, das am 06.12.2008 im Angels Or Devils in Gera live auftritt, ließ uns anlässlich der Veröffentlichung des neuen Albums, das via FlashPop Media erscheint, ein wenig hinter die Kulissen blicken.

GL.de: Wie fühlt man sich als eine Hälfte von Final Selection Ende des Jahres 2008?

Riccardo: Prinzipiell fühlt man sich als eine Hälfte von Final Selection immer wohl und gut aufgehoben in seiner Rolle. Ich glaube, da spreche ich für beide Hälften! Natürlich sind wir etwas älter geworden und reifer natürlich auch. Und es hat sich in unser beider Privatleben eine Menge geändert, richtig einschneidende Dinge sind mit uns passiert, harte Prüfungen galt es zu bestehen. Es stand sogar die Frage im Raum, ob und wie es mit Final Selection überhaupt weitergeht. Aber das gehört jetzt nicht hierher. Nur so viel: Es passieren oft Dinge im Leben, die hätte nie einer vorhersehen können oder auch nur ansatzweise geahnt. Und oft sind es dann genau diese Dinge, die einen noch mehr zusammenschweißen und einem die wahren Prioritäten des Lebens in Erinnerung rufen.

GL.de: Die Kritik, in der es zum letzten Album hieß: "'Meridian' klingt ein bisschen nach Strand, nach Sommerurlaub, birgt aber auch eine melancholische Note in sich", fand ich eigentlich recht treffend. Ist dieses Zusammenspiel etwas Natürliches für euch, oder bedeutet es harte Arbeit, diese beiden Seiten zusammenzubringen?

Riccardo: Ganz und gar nicht. Wir haben uns vor Jahren davon losgelöst, irgendeinem Klischee zu folgen und uns selbst Dinge zu verbieten, nur weil sie vielleicht nicht zu einem bestimmten Stil passen. Es ist ja nicht so, dass wir in die Verlegenheit kämen, plötzlich Reggaemusik zu komponieren, das können andere sicherlich besser. Salopp könnte man aber schon sagen, wir machen genau das, worauf wir Lust haben im Rahmen unserer Möglichkeiten. Das Hauptkriterium ist dabei, dass es uns gefallen muss und wir uns gefühlsmäßig darin wieder erkennen. Da kann dann auch schon mal eine fröhliche Komponente ins Spiel kommen. Das sind einfach wir.

GL.de: Wie würdet ihr das Verhältnis von Text und Musik beschreiben? Wie hat sich die Balance über die Jahre verändert?

Riccardo: Text und Musik haben bei uns nach wie vor den absolut gleichen Stellenwert, auch wenn das in der Entstehungsphase der Lieder ständig variiert. Wir haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Herangehensweisen beim Komponieren entwickelt. Es kommt zum Beispiel oft vor, dass ich ohne bestimmtes Ziel an einem Sound bastele und plötzlich wie von allein mehr daraus wird. Was darauf begründet ist, dass wir auch nicht ständig zusammen im Studio sitzen, wenn neue Songs entstehen. Oder ich probiere einfach irgendetwas aus, was ich woanders gehört habe, um zu erkennen, wie etwas funktioniert. Schlichtes Spielen und Probieren, Spaß am Experimentieren. Das war auch schon oft der Weg zu einem Song bei Final Selection, und da war dann noch lange kein Text da. Es gibt aber auch den anderen Fall, dass ich einen Text geschrieben habe und wir den Song dann tatsächlich von Anfang an ganz simpel am Klavier zusammen komponieren und arrangieren. Das nenne ich den Idealfall. Fakt ist, zu sagen gibt es immer etwas, wenn nicht mit Worten, dann eben nur mit Musik.

GL.de: Berühmte letzte Worte? Etwas, das noch gesagt werden sollte?

Riccardo: Schlichtweg "Danke" an alle, die mit uns arbeiten, uns begleiten und uns ermutigt haben, den Weg weiter zu gehen.


 
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