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  • Fontaines D.C. – Dopamine Chamber

    Platte der Woche KW 42/2026 Eingang und Ausgang des „Dopamine Chamber“ sind songmäßig ähnlich düster gehalten: Man startet planmäßig in das neue Fontaines D.C.-Album mit „Six Shot Morning“ und verlässt es später mit „Intimate“ – zwei stimmungsmäßig ähnliche Songs. Alles also nur noch Doom und Gloom, keine Hoffnung mehr? Liest man die Aussagen von Sänger/Texter…

  • Chloe Slater – Riot Youth

    Johnny Marr ist bereits Fan: Der legendäre The-Smiths-Gitarrist adelte die Newcomerin Chloe Slater unlängst bei der BBC in Jo Whileys Show auf Radio 2 als „dead cool“ und lobte besonders ihre Single „Tiny Screens“. Tatsächlich liefert die 23-jährige Britin mit ihrem programmatisch „Riot Youth“ betitelten Debütalbum ein beachtliches musikalisches Ausrufezeichen ab. Ihr Weg begann in…

  • Tears For Fears – The Seeds Of Love (Re-Issue)

    Nach den beiden ersten Alben von Tears For Fears war „The Seeds Of Love“ 1989 eine Überraschung. Kaum noch an den 80s klebend, acht perfekt ausgearbeitete Popsongs für die Ewigkeit und als weitere Gesangsstimme Oleta Adams, die Roland Orzabal und Curt Smith auf Tour in einem Club in Los Angeles zufällig entdeckten. 37 Jahre später…

  • Eels – Cookie Happened

    Ein Comedian wird aus Mark Oliver Everett nicht mehr werden. Der frühe Tod von Vater, Schwester und Mutter prägt sein überwiegend pessimistisches Lebensgefühl. Doch auch auf seinem 16. Studioalbum mit den Eels, „Cookie Happened“, bricht Sarkasmus die lähmende Starre des In-Sich-Gefangenseins inmitten einer düsteren Welt. Denn E, wie sich Everett als Künstler nennt, ist tatsächlich…

  • Richard Thompson – Hippies, Thugs and Heroes

    Der Musikexpress nannte Richard Thompson einst einen „Folkrock-Grandseigneur, famosen Songschmied und begnadeten Gitarristen“. Charakteristika, die auch auf das neue Album des inzwischen 77-Jährigen zutreffen. Das Rocklexikon widmet ihm fast so viel Platz wie den Rolling Stones, was seine Bedeutung in der Geschichte zeitgenössischer Musik unterstreicht. Nicht immer entsprach die Qualität seiner Kompositionen den kommerziellen Erlösen.…

  • Nive Nielsen & The Deer Children – My Mother’s Name

    Besonders produktiv sind Nive Nielsen und ihr musikalisches Wechselkarussell The Deer Children ja nun nicht gerade. Nachdem im Jahre 2012 das Debüt-Album “Nive Sings!” der grönländischen Künstlerin auf dem Glitterhouse-Label herauskam, gab es 2015 noch mal einen Nachschlag in Form der LP “Feet First” und danach erst mal zehn Jahre Sendepause. Jedenfalls in musikalischer Hinsicht,…

  • The Tallest Man On Earth – Just Beyond Endless Mountain

    Es ist ja immer wieder schön zu sehen, wie Kristian Matsson a.k.a. The Tallest Man On Earth auch auf seiner neuen Scheibe „Just Beyond Endless Mountain“ wieder das System sprengt – ohne den Boden der Tatsachen zu verlassen. Denn er tut das nicht durch provokative Bilderstürmerei oder stilistische Extravaganzen (denn im Prinzip bewegt er sich…

  • Caro – Return To Innocence

    Wir können es kurz machen: Hinter dem Projektamen Caro befindet sich niemand anderes als die niederländische Musikerin Caroline van der Leeuw, die vormals als Caro Emerald Erfolge auf dem Retro Jazz- und Soul-Pop-Sektor feierte und unter dem „Zwischentitel“ The Jordan agierte, nachdem sie das Emerald-Projekt 2022 an den Nagel gehängt hatte. Das Album steht dabei…

  • Endless Wellness – Domino Days

    „Domino Days“ heißt das zweite Album des österreichischen Schrat-Ensembles Endless Wellness – und dabei geht es nicht alleine um das Spiel, sondern auch um die allegorische Metapher, die sich hinter dem Domino-Bild verbirgt. Wir leben ja schließlich in Zeiten, wo ein umkippender Dominostein die Apokalypse jederzeit auslösen kann. Ein Politrock-Album ist „Domino Days“ dennoch nicht…

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