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Soundtrack - alaska.de

Soundtrack - alaska.de
Kitty-Yo/EFA
Format: 2CD

Esther Gronenborn hat einen Film gemacht, über eine Jugend ohne Gott in der Tristesse der Großwohnsiedlungen des Ostens, und dafür glatt beim Festival zur Förderung deutschsprachiger Nachwuchsfilmer den Interfilmpreis eingeheimst. Gut für Esther, aber auch gut für das hochgeschätzte Ausnahme-Label Kitty-Yo, welches den Soundtrack beigesteuert hat. Der erreicht uns als Doppel-CD, deren erster Teil einen Mix von Titeln aus dem Backkatalog der Berliner enthält. Zu hören sind u. a. Marsmobil, Gonzales, Peaches, Surrogat und Laub. Das ist soweit okay, reißt einen aber auch nicht vom Hocker. Darauf folgt ein erst ziemlich befremdliches, dann aber doch recht hübsches Stück von einem gewissen Maximilian Hecker (wer ist das?), der zunächst in den höchsten Tönen zu betulichem Gezupfe die Schlechtigkeit der Welt besingt, um anschließend seinen Standpunkt mit lärmenden Stromgitarren zu vertiefen. Am Ende der CD ist dann noch ein Track des um den Einstürzende Neubauten Trommlers Rudolf Moser formierten Projekts Mosermeyerdöring (inklusive Quarks-Sängerin Jovanka von Willsdorf) zu hören. Ihr Kanon "Watching The Day Break" ist das Kernstück des Soundtracks und der gesamte Score auf CD 2, ebenfalls aus dem Studio von Mosermeyerdöring und von elektronischer Kühle geprägt, bezieht sich auf das etwas pathetische Werk.


-Dirk Ducar-



 
 
 

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