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Tonträger-Review
 
Jane - Traces

Jane - Traces
Cool & Easy/Soulfood
Format: CD

Wir sind das Original! Also nicht diese Möchtegern-Janes von Klaus Hess' Mother-Jane (Mother-Jane.de). Diesen Anspruch, untermauert als "Peter Pankas Jane", erheben heute die Gründungsmitglieder Charly Maucher (bss, voc) und Wolfgang Krantz (keyb), aktuell verstärkt durch Klaus Walz (guit, Ex-Epitaph, seit 20 Jahren dabei), Fritz Randow (drms, Eloy, Epitaph, Saxon, Sinner), der den 2007 verstorbenen Drummer Panka ersetzt und Arndt Schulz (voc, guit; Harlis). Eine Produktion von keinem Geringeren als Eroc untermauert den Herrschaftsanspruch weiter.

Versetzt man "Traces" in Umdrehungen, gefällt zunächst der fette, erdige, mit viel Hammond angerührte Sound. Dass nach all diesen Jahrzehnten im Monkey Bizz die englischen Texte teils immer noch mit dickem deutschen Akzent gesungen werden, muss bei "Krautrock" irgendwie ja auch so sein. Ein deutliches Plus ist das für eine Jane-Veröffentlichung ausgesprochen abwechslungsreiche Material: Gibt "Hurricane Approaching" den langsamen Groover, ist "Love Me Tomorrow" eine semiakustisch treibende Pop-Hymne, ist "Nature" trotz der gelungenen Brian May-Gitarre ein flacher Ausrutscher, "For The Better" geht als Country-infizierte Americana durch, der "Chittagong Blues" (Bangladesch) hebt gar mit Sitar-Klängen an, "Before Long" nutzt reichlich Kunststreicher. Durch die Harmonik und Mandolinen bekommt die Verbeugung vor Panka, "To A Hero And Friend" deutliche Nähe zum Keltenfolk. Mit dem melancholisch-erhabenen Instrumental "Northern Lights" klingt eine Scheibe aus, die mehr als erwartet zu fesseln vermag.



-Klaus Reckert-


Jane - "Out In The Rain"

 
 
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