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Tonträger-Review
 
James LaBrie - Static Impulse

James LaBrie - Static Impulse
InsideOut/EMI
Format: CD

Wer hat denn den Weichkäse nach Göteborg gerollt? Ein derartig anmachender Stilmix aus ProgMetal und MeloDeath war nicht zu erwarten. Jedenfalls nicht, wenn man von James LaBries wenig tollem erstem Soloalbum "Elements Of Persuasion" oder von der Mullmuzzler-Phase ausging. Doch der Sänger der ProgMetal-Miterfinder Dream Theater zeigt sich erfreulich unberechenbar. Oder auch beeinflussbar, hier nämlich von Peter Wildoer (Darkane, Armageddon, Arch Enemy Tourband, Pestilence, Rusty Flores, Time Requiem u.v.m.), der dem Album durch seine Growls und Powerdrumming entscheidende Impulse verliehen hat. Beibehalten wurde die Partnerschaft mit Kreativpartner Matt Guillory (key, back voc) sowie Eierschneider Marco Sfogli (guit), der diesmal durch größere Eigenständigkeit und einen weniger höhenbetonten, mithin fetteren Sound gefällt. Die ganz tiefen Töne steuert souverän Ray Riendeau (Halford) bei. Passenderweise wurde "Static" von Jens Bogren im schwedischen Fascination Street Studio gemixt, wo auch Soilwork oder Opeth schon schneidern ließen. Natürlich gibt es auf einem derartigen Album keine Longtracks und es wird außer bei "Euphoric", "I Tried" und dem Pianoballaden-Rausschmeißer "Coming Home" fast durchgängig durchgebolzt. LaBries Stimme, ja eigentlich Marke Heldentenor, wurde teils durch Effekte besser ins neue Setting eingepasst. Dennoch verbleibt ein - attraktiver - Kontrast zwischen seinen weiterhin eher theatralisch vorgetragenen Linien und Wildoers knackigem Gebelle und Gefauche, der ein Stück wie "Jekyll Or Hyde" wirklich hörenswert macht. "Mislead" hingegen wirkt anfangs ein wenig wie mit Quietschkeyboards zugesuppt - bis eine Growl-Attacke den Nebel wieder lichtet. Diesen Song kann übrigens kostenlos via Surf-Tipp Nr. 8 herunterladen, wer sich zuvor zu etwas Social Network-Werbung auf Facebook oder Twitter hergibt. Promo 2.0 - user-generated Promo sozusagen.


-Klaus Reckert-


"One More Time"

 
 
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