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Tonträger-Review
 
Kekal - Autonomy

Kekal - Autonomy
Whirlwind/New Music Distribution
Format: CD

Die Musik von Kekal hatten wir zum Zeitpunkt von "8" als Mischung aus dem progressiven Black Metal von Sigh mit Industrial beschrieben und zunächst fürchten, dann schätzen gelernt. Diese indonesische Band gibt es also immer noch, soweit man bei einer Formation davon sprechen kann, die seit 2009 keine offiziellen Mitglieder mehr hat. Vielleicht ist das ja auch eine inhaltliche Brücke zum aktuellen Albumtitel: Analog zu autonom (führerlos) fahrenden Autos hier nun die autonome Band, die keine festen Mitglieder mehr benötigt?

Leider ist das bereits 2012 erschienene und erst jetzt bei uns veröffentlichte "Autonomy"-Album aber nicht ganz so aufregend anarchisch, wie sich die Muckersituation anhört und wie es das 2011er Album sehr wohl wahr. Generell haben Drum-Loops und zirpende Synth-Sequenzer die Herrschaft übernommen, worüber teils recht unbeholfen bis unschön ("Rare Earth Elements") gesungen wird. In den besseren Momenten hat das etwas von den aktuelleren Ulver ("Go Ahead And Feel The Pain", "Learning To Love The Future") oder es versöhnt durch Gitarrensoli in völlig unterschiedlichen Sounds - von klassisch bis dämonisch ("Swings Of All Moods") - den schwächeren Augenblicken und Songs aber wünschte man doch wenigstens eine ordnende Produzentenhand.



-Klaus Reckert-


Kekal "Futuride"
"Swings Of All Moods"

 
 
 

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