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Tonträger-Review
 
Strike Anywhere - In Defiance Of Empty Times

Strike Anywhere - In Defiance Of Empty Times
Bridge Nine/Soulfood
Format: CD

Gerade machte es der Polar Bear Club, jetzt machen es Strike Anywhere. Ein Unplugged-Album. Nur logisch, schließlich spielten doch beide im Montage Club in Rochester. PBC machten daraus "Live At The Montage", Thomas Barnett und seine Jungs nannten das Ganze "In Defiance Of Empty Times" und packten neben ein paar Songs dieser Show auch welcher eines Soli-Konzerts für die Occupy-Bewegung in Richmond bei. Politik gehört bei Strike Anywhere eben dazu.

Am Ende haben es elf Lieder auf das Album geschafft, darunter Favoriten wie "Infrared", "Hollywood Cemetary", "Postcards From Home", "The Orphan Age", "Prisoners Echoes" und "Extinguish". Und jeder Song kann es auch ohne Strom. Nicht ganz überraschend, schließlich sind hier meisterhafte Songwriter und ein meisterhafter Sänger am Werk. Da fällt es auch nicht so sehr ins Gewicht, dass der Sound bei den Richmond-Songs eher mau ist. Kurz vor schlecht sogar. Authentisch auf der anderen Seite. Aber gut, muss man durch. Barnett macht das wieder gut, seine Jungs an den Gitarren, die hin und wieder singen auch, die Zuschauer auch, die Klasse der Lieder, die gute Stimmung. Das alles eben. War eben klein damals, gemütlich, heiß und eng. So jedenfalls klingt das und darum passt dieser Sound sogar. Und wenn am Ende alle bei "Sunset On 32nd" mitsingen und dann euphorisch jubeln, dann ist das auch vergessen. Und der Neid kommt wieder durch. Warum die und warum war ich nicht dabei?



-Mathias Frank-



 
 
 

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