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Nina Attal - Yellow 6/17

Nina Attal - Yellow 6/17
Snowhite/Universal
Format: CD

Nina Attal stammt aus Südfrankreich - hat aber mit Provinz und Chanson so rein gar nichts am Hut, denn die junge Dame hat sich bedingungslos dem klassischen Funk verschrieben. Rein musikalisch ist das Debütalbum von Nina Attal die schwärzeste Scheibe der letzten Jahre geworden (auf jeden Fall aber die schwärzeste Scheibe aus Frankreich). Zwei Besonderheiten stechen dabei besonders ins Ohr: Nina singt nicht wie eine Soulqueen, sondern eher mit einem gewissen Pop-Timbre und sie ist (teilweise) auch als versierte Leadgitarristin tätig. Gleichwohl es in ihrer Musik natürlich nicht viele Lead-Gitarren-Parts gibt, denn sie konzentriert sich ganz auf die traditionelle, handgemachte Variante, wie sie auch von James Brown daselbst präferiert wurde - mit knochentrockener Rhythmusgruppe und jazzig/fetten Bläsersätzen. Eine Bluesballade mit rollender Hammond-Orgel und eine eher jazzige Solo-Nummer runden das Programm ab. Obwohl Nina Attal natürlich nichts Neues erfindet, ist das Album schon deshalb interessanter als so manche "echte" Funk-Scheibe, weil sich Nina so kompromisslos ihrer Sache verschrieben hat, keine Konzessionen an Trends oder Moden zulässt und ihr Material unverkrampft, aber mit betörender Inbrunst darbietet. Ganz mal davon abgesehen, dass es nicht so viele Franko-Funk-Acts gibt.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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