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Tonträger-Review
 
Astrid - Play Dead

Astrid - Play Dead
Fantastic Plastic/EFA
Format: CD

Astrid machen bereits mit ihrem Namen musikalische Bezüge deutlich. Wenn sich eine Band nach der deutschen Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr benennt, darf man sie getrost in einem Sechziger Jahre-Kosmos zwischen den Beatles und den Byrds einordnen. In England werden die Jungs aus Glasgow so plötzlich wie inflationär als "Next Big Thing" gehandelt, wer aber ihr 1998 von Edwyn Collins produziertes Debütalbum "Strange Weather Lately" kennt, wußte, dass man hier noch einiges erwarten durfte. Und "Play Dead" ist wirklich eine großartige Scheibe geworden, vielleicht die beste Britpopplatte seit Coldplay's "Parachutes". Astrid mischen jugendliche Ungestümheit a la Ash mit der Zerbrechlichkeit von Belle & Sebastian. Die Band um die beiden Gitarristen und Songschreiber Charles Clark und William Campbell versteht es, virtuos fremde Einflüsse in ihrem eher klassischen Songwriting zu verarbeiten. Ein wenig Northern Soul (Crying Boy) und immer wieder Sixties-Anleihen runden das Bild dieser außergewöhnlichen Platte ab, deren Songs sich mit jedem Hören tiefer im Ohr festsetzen. "Play Dead" ist eine äußerst abwechslungsreiche, wunderbare Sommerplatte. Schönes Cover, lustiges Booklet - dieser Scheibe kann man nur Erfolg wünschen. Bei mir läuft sie jedenfalls auf Heavy-Rotation.


-Carsten Wilhelm-



 
 
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