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Tonträger-Review
 
Muse - Origin Of Symmetry

Muse - Origin Of Symmetry
Taste/Motor Music
Format: CD

Neuerdings scheinen die Bands das Weite zu suchen - Begriffe wie All, Science Fiction und Alien-Besuche bzw. -Entführungen scheinen alltäglich geworden zu sein, man schreibt und singt gerne darüber. Das trifft auch teilweise für das neue Werk von Muse zu, denn die Band scheint auch zu den Infizierten zu gehören. Musikalisch waren sie ja schon mit dem Debüt-Album in andere Sphären vorgedrungen, "Origin Of Symmetry" schaltet hier noch den Nachbrenner an und wird fast unerreichbar. Das Keyboard spielt auf diesem Album eine größere Rolle, die Gitarren sind aber nach wie vor dominant, Frontmann Matthew Bellamy setzt seine Stimme diesmal noch extremer als Instrument ein - mit welcher Hingabe er seine Texte singt, in welche Tonregionen er teilweise abdriftet, davon können viele nur träumen. Wenn man Muse mal live gesehenm hat, weiß man, daß sie es ernst meinen. Es gibt wirklich wenige Künstler, die völlig in ihrer Musik aufgehen - Bellamy und Co. gehören ganz klar dazu. Klar ist auch, daß das keine leichte Kost ist - "Origin" ist auf jeden Fall keine Platte für nebenbei. Das wäre brutale Verschwendung. Alleine schon ein Stück wie "Citizen Erased" nimmt den Hörer mit seinem rückkopplungsschwangeren Intro sofort gefangen, das von Bricusse/Newley geschriebene und u.a. von Nina Simone vertonte Cover "Feeling Good" bringt wirklich schöne Gefühle an den Tag, oder "Megalomania" mit seinem Orgel-Sound - ein Trip in andere Dimensionen ist garantiert. "Height - is the one for me. It gives me all I need and helps me coexist with the chill" - "Space Dementia"


-David Bluhm-



 
 
 

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