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Tonträger-Review
 
Tokyo Police Club - Forcefield

Tokyo Police Club - Forcefield
Memphis Industries/Indigo
Format: CD

Was Belgien bei der Fußball-WM 2014 ist, das sind Tokyo Police Club im Indierock-Business: ein seit Jahren offen propagierter Geheimtipp. Allerspätestens seit dem 2010er Album "Champ" wird die Band von den Kritikern (und uns) gefeiert, richtig gezündet bei einem großen Publikum hat sie aber immer noch nicht. Mit "Forcefield", so scheint es, scheinen Tokyo Police Club langsam selbst drauf zu pfeifen, was die Leute denken.

Wie sonst wäre es zu erklären, dass sie als Vorab-Single zum ersten Album seit vier Jahren erst mal das dreiteilige und über achtminütige "Argentina" vorweg schicken? Auf "Forcefield" ist das Stück nun auch noch der Opener, als wollte die Band sagen: "Das habt ihr nicht erwartet". Und damit haben sie sogar Recht. Schade nur, dass die Band das Niveau des fantastischen und abwechslungsreichen "Argentina" nicht auf den Rest ihrer vierten Platte übertragen kann. Was folgt sind gefällige, luftige und verspielte Indierock-/pop-Nummern, die niemandem wehtun, die aber leider auch nicht mehr an die Qualität des Openers heranreichen.

Nicht falsch verstehen: "Forcefield" ist ein überdurchschnittliches Album, auf dem es viel zu entdecken gibt. Fans sollten hier auf jeden Fall zuschlagen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist es allerdings einen kleinen Tick weniger spannend geraten, obwohl es so vielversprechend beginnt. Es könnte sein, dass bei Tokyo vielleicht doch langsam die Luft raus. Und das wäre schade.



-Felix Maliers-


"Argentina" im Stream

 
 
 

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