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Tonträger-Review
 
Godgory - Way Beyond

Godgory - Way Beyond
Nuclear Blast
Format: CD

"Godgory die Vierte, Klappe, Ton läuft, Kamera ab, Action!" Wie erfreulich - an ihrem guten und originellen Konzept, Death Metal die Melodien zurückzugeben bzw. diese durch eine Wiedergabe in Zeitlupe auch hörbar zu machen, haben die Schweden auf ihrem vierten Album nach längerer Pause nichts geändert, warum auch. Das war doch bereits auf den Vorläufern "Shadow's Dance" und vor allem "Resurrection" zwar alles andere als ein voller (kommerzieller) Erfolg, dafür aber ein absolut gelungenes Experiment.

Die Band wurde von Erik und Matte (kein Scherz jetzt) Anderson (nicht verwandt, vermattet oder verschwägert) bereits 1992 als Coverband gegründet. Man hob damals überwiegend Stücke von Entombed oder Napalm Death aus dem Grab. 1994 sah nicht nur das erste Demo, sondern auch den Beginn der Aufnahmen für die mir leider nicht bekannte Debüt-CD "Sea Of Dreams" (genauso heißt ein besonderes Prachtstück auf dem aktuellen Album), die '96 herauskam. Seit dem wirklich hörenswerten '99er Album "Resurrection" ist man bei Nuclear Blast, für die auch "Way Beyond" aufgenommen wurde. Wie gesagt gibt es hier keine Überraschungen, nur Verfeinerungen der Mixtur aus in satten Farben gezeichneten Gitarrensounds, dunklem Sprech-Grunz-Groll-Gesang in Slow Motion und - niemals nervigen - athmosphärischen Keyboardteppichen. Der Mix gelingt am allerbesten, wenn das Tempo ganz zurückgenommen wird, wie auf dem über achtminütigen "Final Journey", dem schon fast sphärenrockigen "Another Day" oder gar dem zart-akustischen Instrumental "Sea Of Dreams". Es wird Herbst, Leute, höchste Zeit (auch) für solche Klänge...



-Klaus Reckert-



 
 
 

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