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Tonträger-Review
 
Muse - Drones

Muse - Drones
Warner Music
Format: CD

Das ist ganz schön stark, was Muse hier machen. Es ist regelrecht großartig und gerade als Nicht-Fan der Band haut einen dieses Album mit eben dieser Großartigkeit ganz schön aus den Socken. Denn bisher waren Muse gut und hatten tolle Songs, aber die anderen waren besser und hatten die besseren Songs. Jetzt ist das nicht mehr so.

Schon die ersten vorab veröffentlichten Songs waren super, Songs wie das elektro-poppige und dabei gleichzeitig kalte und euphorische "Dead Inside", das pompöse, das typische, aber tolle "Mercy" oder das glamrockige Queen-Tribut "Defector". Doch in Album-Form imponieren Muse noch mehr. Weil sie es schaffen, 52 Minuten zu fesseln, zu begeistern, zu feiern. Mit Klasse, klar. Aber auch mit Kreativität, mit Mut und ohne Regeln. "The Globalist" zum Beispiel in ein zehn-minütiges Meisterwerk, das aus gefühlten zehn Songs besteht. Andere machen daraus ein Album, Muse machen daraus einen Song. Eine Ballade, einen Rocksong, ein Progstück. Alles. Und doch klingt es richtig. Wie zum Beispiel auch die Manson-Gitarren bei "Psycho" richtig klingen, der Glam bei "The Handler", der gigantische Pop bei "Revolt" und der australische Starkstrom-Hardrock bei "Reapers". Vielleicht mit Ausnahme der eher normalen Ballade "Aftermath" klingt hier alles richtig, gehört alles zum Besten, was Muse je gemacht haben (behaupte ich, ohne nicht mal annähernd alles von Muse zu kennen...), haut einen alles aus den Socken.



-Mathias Frank-


Lyric Video: "Dead Inside"
Lyric Video: "Mercy"
Lyric Video: "Psycho"
Lyric Video: "Defector"

 
 
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