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Tonträger-Review
 
Popium - Popium

Popium - Popium
MNW/Zomba
Format: CD

Nette Ideen hat das Quintett aus Bergen an der norwegischen Fjordküste durchaus. Zum Beispiel sich Popium zu nennen, natürlich einem Neologismus aus Pop und Opium, und eine überdimensionale Mohnblüte aufs Cover ihres eponymen Debütalbums zu setzen. Nur leider sind schon vor ihnen weitaus Größere daran gescheitert Popmusik als Rauschmittel zu verkaufen.

Mit offenen Ohren gehört wird schnell klar, daß den Jungs von Popium bereits in der Wiege eine Menge Glamrock vorgespielt wurde, sie als Teenies in den 80er Jahren zu den Konzerten der norwegischen Stars pilgerten und in den 90er Jahren mit ihren eigenen Bands wie den Pogo Pops oder Chocolate Overdose den Pop mit Vornamen Brit auch in Norwegen salonfähig machten. So klingt es mal verdächtig nach T-Rex ("Closer-Closer"), dann nach A-ha ("Faith") und schließlich unumgänglich nach Oasis ("Free Your Mind").

Wenn Popium aber die Vorbilder Idole sein lassen und Sänger Frank Hammersland darauf verzichtet, in hohe Stimmlagen vorzudringen, die eine Klasse zu hoch für ihn sind ("These Lazy Days"), schmeißen sie einem eine Handvoll ungemein eingängiger Powerpopsongs vor die Füße, so daß man nicht umhinkommt sich zu bewegen ("Favourite Blunders", "Don't Get Sentimental On Me Dear"). Genau dann geht es uns so wie Hammersland in dem fröhlich abgehendem vierten Song: "I can't get that love song outa my head". Eine Gute Laune-Platte, die eben diese immer wieder verteibt.



-Christof Herrmann-



 
 
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