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Tonträger-Review
 
Lewd Prank - 55 The Drive

Lewd Prank - 55 The Drive
Tropical/FinestNoise
Format: CD

Fünf Jahre gemeinsamen Musizierens, Ehrlichkeit und ein gutes Gefühl für Songs - so sehen die Voraussetzungen für das Aufnehmen eines guten Albums aus. Lewd Prank's "55 The Drive" ist auf angenehme Art schlicht und kann ohne große Gesten und Pathos Dinge auf den Punkt bringen. "Straight" nennen anglophile Rezensenten so etwas auch. Wo das in der Info erwähnte Pop-Element in der Musik zu finden ist, bleibt fraglich. Die wohl prägenden Einflüsse nennen sich Punk und Hardcore. Emo wird auch nicht ganz irrelevant für die Entstehung gewesen sein. Dabei klingt die Band aus Trier niemals wie ein drittklassiger Rip-Off der großen und zur Zeit mächtig beliebten Emorocker aus den Staaten. Das hat zum einen den Grund, daß das Album bereits 1999 aufgenommen wurde, als hier noch kaum jemand von der Existenz solcher Combos wußte. Zum anderen ist es dem britischen Sänger zu verdanken, daß Texte und Gesang natürlich statt bemüht wirken. Des weiteren gehen Lewd Prank rein musikalisch deutlich härter und direkter zur Sache, als das, was sich Emo nennen darf. Wie sich das auswirkt, ist in den treibenden, temporeichen Rhythmen, den dichten Gitarrenmelodien, kantigen Riffs und den kollektiv gesungenen Refrains zu hören. Seele und somit den Bonus erhält die Platte durch den authentisch zwischen Frohsinn, Trauer und Wut schwankenden Gesang. Der Spruch im Booklet "The band that taught me how to rock" zeugt, sofern nicht ironisch gemeint, von großem Selbstbewußtsein. Berechtigt wäre es hier.


-Laura Scheiter-



 
 
 

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