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Trade Wind - Certain Freedoms

Trade Wind - Certain Freedoms
End Hits/Cargo
Format: LP

Zweites Album, zweites schönes Ding! Die Band um Jesse Barnett (Stick To Your Guns) und Tom Williams (Stray From The Path) macht da weiter, wo sie 2016 mit "You Make Everything Disappear" aufgehört hat. Und klingt doch ein wenig anders. Denn "Certain Freedoms" ist noch atmosphärischer, verspielter, verkopfter und auch ruhiger, musikalisch nachdenklicher... und vor allem ist es: noch mehr Thrice. Waren die auf dem Debüt eine Referenz von mehreren, denkt man hier ganz oft an den "Water"-Teil von "The Alchemy Index", an die traurigen Thrice. Doch Moment, das geht hier als Kompliment durch, es gibt nicht viele schönere Inspirationen. Wobei: Inspirationen? Von Trade Wind? Barnett sagt: "Was ich in einer Band am meisten schätze, ist die Herausforderung, neu anzufangen. Es kann sehr leicht sein, von äußeren Kräften beeinflusst zu werden, und bei diesem Projekt wird versucht, so wenig wie möglich beeinflusst zu werden."

Hier und da gehen es Trade Wind ein klein bisschen lauter an, an ein "Not King But Me" zum Beispiel oder auch das vielleicht beste Stück des Albums, das so beklemmende wie extra-spannende "Close Encounters (Of The 3rd Floor)" enthalten zwischendrin so etwas wie Geschrei und dreckigere Riffs und somit zumindest eine ganz dezente Härte ... zumindest im Vergleich zu den meisten anderen Songs. Den Songs mit den sanften Gitarren, den warmen Synthies, den Klavieren, den Samples und weichen Gesängen. Songs wie "I Can't Believe You're Gone", "Cut" oder "Moonshot".  Allesamt wunderschöne Songs, wieder zerbrechlich, wieder intensiv, wieder besonders.



-Mathias Frank-


"No King But Me"

 
 
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