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Goo Goo Dolls - Miracle Pill

Goo Goo Dolls - Miracle Pill
Warner Music
Format: LP

Man soll ja nicht immer in der Vergangenheit wühlen, an früher denken, früher war nicht alles besser. Die Goo Goo Dolls? Aber schon. Viel besser. Stichwort: "A Boy Named Goo". Kurz danach kam diese furchtbare "Iris" und früher war vorbei. Sehr wahrscheinlich endgültig und ziemlich sicher sehr traurig.

20 Jahre ist das nun her, jetzt kommt "Miracle Pill" und wenn man einfach mal ehrlich ist: Das Album kann weg. "Miracle Pill" nämlich ist ein lahmes, ein unspektakuläres, ein musikalisch ziemlich belangloses Pop mit ein bisschen Rock-Album geworden. Balladen und Midtempo, eingängige Melodien, sanfte Gitarren und hier ein bisschen opulenterer Pathos, dafür keine Ecken, keine Kanten, keine Aufregung. Nicht mal ein bisschen, nicht mal versteckt, die Songs plätschern, stören nicht, gefallen nicht, überraschen nicht. Kein einziger. Aufgenommen wurden die elf Songs mit Sam Hollander (Train, Weezer) und Derek Fuhrmann (A Great Big World, Kygo) und Sänger John Rzeznik sagt dazu tatsächlich: "Der Prozess hat mehr Freude denn je gemacht. Wir arbeiten mit wem auch immer wir wollen und wir können experimentieren. Man weiß nie, ob es das letzte Mal sein wird, dass du ein Album machst. Es ist ein Privileg, also sollte es auch Spaß bringen. Es ist die reine Freude, sich hinzusetzen, Ideen auszuprobieren und die Grenzen der Band immer wieder aufs Neue zu verschieben." Man freut sich ja für ihn und gönnt ihm und seiner Band natürlich nur das Beste. Aber das mit den Grenzen und den Ideen, die sie ausprobiert haben, müssten sie uns noch mal erklären...



-Mathias Frank-


Video: "Miracle Pill"

 
 
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