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Tonträger-Review
 
Luke Elliot - The Big Wind

Luke Elliot - The Big Wind
Ferryhouse/Rough Trade
Format: LP

Vier Jahre sind seit "Dressed For The Occasion" vergangen, dem Debütalbum des Kosmopoliten aus New Jersey, das er einst mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) aufnahm und über das Kollege Maurer schrieb: "Elliot schafft es mit beeindruckender Souveränität, sein grandioses Songmaterial in einer absolut zeitlosen, klassischen Manier auf vielseitige Weise zu einem soliden Showcase seiner Talente als Songwriter und Performer zusammenzusetzen." Jetzt gibt es einen Nachfolger und dieser ist: faszinierend.

"The Big Wind", zehn neue Lieder von Luke Elliot, zusammen ein Album, das ganz viel ist und ganz viel kann. Es klingt wie ein modernes Werk von Leonard Cohen, wird aber auch Fans von Nick Cave gefallen. Es ist häufig dunkel, düster, traurig, an anderen Stellen dagegen einfach nur entspannt und lässig, "If You Ask Me To" zudem mit einem musikalischen Augenzwinkern, "Paradise" schon fast euphorisch-folkig. An anderer Stelle spielt Elliot Jazz, Soul oder einfach mal Pop, spielt mit Streichern, Bläsern, Tasten, lebt sich aus und... fasziniert. Mit seiner wunderbaren Stimme, seinem riesigen Songwriter-Talent und seinen unglaublich schönen, berührenden Liedern, von denen das reduzierte Klavier-Stück "I Never End Up Where I'm Supposed To Be" das wahrscheinlich schönste und berührendste ist. Oder vielleicht doch das bedrückend-betörende "Whatever You Find". Oder das bedrohliche "Fifteen Tons" ganz am Ende. Oder das jazzige, verspielte und dabei mit großer Poppigkeit gesegnete "Everybody's Waiting On You". Oder...



-Mathias Frank-


Video: "All On Board"

 
 
 

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