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Vandenberg - 2020

Vandenberg - 2020
Mascot/Rough Trade
Format: LP

Wenn einer, der seit den 1970er Jahren Hardrock spielt und früher auch mal kurz bei Whitesnake war, sich einen Sänger in die Band holt, den man von Ritchie Blackmore's Rainbow, Epica und auch Doro kennt, und obendrauf Gäste ins Studio lädt, die Bands und Künstler wie Ozzy Osbourne, Whitesnake oder Foreigner in ihren Biografien stehen haben, dann wird dieser eine und dann will dieser eine vermutlich nicht wirklich überraschen. Und Adrian Vandenberg überrascht nicht. Gar nicht. Denn "2020" klingt nicht nach 2020, sondern nach 1970, nach 1980, nach Hardrock, frühen Heavy Metal, kommt voller Pathos, Soli und Scorpions-Dramatik.

Aber. So schlimm ist das gar nicht, ganz im Gegenteil. Denn wenn man mit der alten Schule noch heute was anfangen kann und dazu steht, dass Metal auch schon früher mehr als Metallica und Slayer war, dann geht hier einiges mehr als in Ordnung. "Shadows Of The Night" eröffnet das Album mit ordentlich Tempo, später kommt ein Song wie "Ride Like The Wind" mit mächtig Dampf und erinnert so ein wenig an frühe Europe, "Shitstorm" oder auch "Hell And High Water" haben tatsächlich ziemlich stampfende, fast schon, höhö, trockene Riffs, die mit ihrer ZZ Top-Lässigkeit manch Birne zum wackeln bringen werden, die neu eingespielte Version der Uralt-Ballade "Burning Heart" rundet das Ganze ab und macht es noch mehr zu einem authentischen 80er-Album. Denn hey, Metal Ballads, das gehörte dazu, das machte man so. Das macht man auf einem Album wie diesem. Alles andere wäre eine: Überraschung.



-Mathias Frank-


"Shadows Of The Night"
"Burning Heart"

 
 
 

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