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Tonträger-Review
 
Gabby Barrett - Goldmine

Gabby Barrett - Goldmine
Warner Music
Format: CD

Es dürfte ja mittlerweile bekannt sein, dass das, was heutzutage auf der kommerziellen Schiene der Music City Nashville kommt, das Country-Label nur noch aus marketingtechnischen - nicht aber aus musikalischen Gründen - verpasst bekommt. Während es auf den Veröffentlichungen insbesondere auf dem Sektor bereits etablierter Acts oft noch Alibi-Country-Elemente zu finden sind - ein Banjo hier, eine Pedal-Steel Gitarre da und manchmal auch eine Folk-Fiedel -, gibt es so etwas auf dem Debüt-Album der Streaming Queen Gabby Barrett (die als erste Frau auf dem Label mehr als zehn Millionen Streams in einer Woche erreichte) so etwas kaum noch.

Damit wir uns recht verstehen: "Late Bloomer" ist zwar eine brillant produzierte, songorientierte, organische Mainstream-Pop-Scheibe - aber eben auch nichts anderes. Gabby wurde durch American Idol bekannt, singt demzufolge Pitch-Perfect (und entsprechend emotionslos), kann sich auf superteure Vollprofis verlassen, ist im Disney-Imperium verankert und mit den Superstars - nicht nur der Country-Szene - auf Du. Insofern kommt sie in jeder Beziehung stromlinienförmig, konturenlos und somit kaum greifbar daher. So etwas kommt an bei Leuten, die gerne "alles" hören (weil sie sich für "nichts" wirklich interessieren) - und schon alleine deswegen wären die Marketingstrategen ja schon blöde, wenn sie dem Ganzen NICHT den Nashville-Stempel aufdrücken würden, der sich ja bestens vermarkten lässt. Nur für Country-Freunde ist diese Country-Scheibe halt nix.



-Ullrich Maurer-



 
 
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