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Japandroids - Massey Fucking Hall

Japandroids - Massey Fucking Hall
Anti
Format: Digital

Früher veröffentlichten Bands nicht nur Platten und streamten sich beim Musizieren, sie spielten auch vor Publikum und nannten es: Konzert. Auch die Japandroids taten das, unter anderem traten sie in der Massey Hall in Toronto auf und nahmen diesen Abend sogar auf. Jetzt gibt es ihn zum Nachhören. Erstmal digital, auf Vinyl dann ab dem 2. Oktober 2020. Noch so etwas, das früher anders war...

Zwölf Songs haben es aus der "Massey Fucking Hall" auf diese Veröffentlichung geschafft, zwölf Songs von den drei Alben der beiden Herren. Und da sind einige wirkliche Hits, richtig feine Indie-, Garage-, Rock N Roll-Songs. Direkt der Opener "Near To The Wild Heart Of Life" vom gleichnamigen letzten Album der Band eröffnet mitreißend und damit traurig machend. Denn Mensch, wie schön wäre das, jetzt mal wieder in einen Club zu gehen, ein paar Bierchen zu trinken und sich die Japandroids (oder irgendeine andere verschwitze Rock N Roll Band) anzusehen. Geht nicht, kommt wieder, so lange eben: "No Known Drink Or Drug" oder das über acht minütige Abenteuer namens "Arc Of Bar", beide auch von "Near To The...", die "Celebration Rock"-Singles "Younger Us" und "The House That Heaven Built" oder "Heart Sweats" oder "Young Hearts Spark Fire" von Post-Nothing, dem Debüt der Japandroids. Allesamt und zusammen mit dem Rest, mit dem Publikum, mit der Leidenschaft von Brian King und David Prowse ein schon sehr feines Ding, sehr schroff, sehr roh und sehr live. Aber eben eines nicht: live. Hoffentlich bald wieder.



-Mathias Frank-


Video: "Heart Sweats" (Live at Massey Hall)

 
 
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