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Code Orange - Under The Skin

Code Orange - Under The Skin
Roadrunner Records
Format: CD

Puh. Das ist hart, das ist schade, aber das war ja irgendwie klar. Wie konnten sie nur? Denn wenn man ein Unplugged Album aufnimmt, ganz egal, in welcher Form, dann spielt man NICHT "Down In A Hole" von Alice In Chains. Das Original ist so gut, so perfekt, da kann ein Cover nur schief gehen und hier geht es so unglaublich schief. Fremdscham, riesiger. Denn nur weil man mal für einen Grammy nominiert war, darf man sich nicht alles erlauben, weder Eric Balderose noch Reba Meyers können Layne Staley sein. Oh man, das klingt so scheiße. Schief, falsch, Schülerband.

Der Rest von "Under The Skin" aber ist da schon besser. Code Orange, eigentlich bekannt und geliebt für ihren chaotisch wirkenden Killer-Hardcore, für ihren so cleveren, kreativen Lärm, haben in diesem Internet so eine Art Unplugged Show gespielt. Reduziertere Songs, ganz viel Gesang statt Geschrei und Kerzen auf der Bühne. Allerdings ohne die strengen MTV Regeln, also konnte sie machen, was sie wollten, konnten hier und da ein paar Effekte drüberlegen, konnten verstärken, konnten einfach spielen. Und tatsächlich funkioniert hier einiges, viele der Songs, von denen die meisten nicht ganz überraschend vom aktuellen "Underneath"-Album stammen, klappen auch mit weniger Strom. Allerdings klingen sie dann nur noch selten wie Code Orange.  Sondern wie Evanescence.



-Mathias Frank-


"Bleeding In The Blur"
"Down In A Hole"

 
 
 

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