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Ace Frehley - Origins Vol. 2

Ace Frehley - Origins Vol. 2
eOne/SPV
Format: LP

Der Mann ist eine Legende, eine Ikone, er ist für immer in den Geschichtsbüchern der populären Musik. Er kann machen, was er will. Er ist Ace Frehley, er ist Teil der KISS-Original-Besetzung. Wir verneigen uns. Vor ihm. Nicht vor diesem Album.

Auf "Origins Vol. 2" covert der gute Mann zwölf Songs. Der Hardrocker, wohlgemerkt, der Metal-Gitarrist, der bei allem Respekt eher ältere Herr, der nächstes Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Hier interpretiert also dieser Mann Songs von: Led Zeppelin, The Rolling Stones, Deep Purple, Cream, The Jimi Hendrix Experience oder The Beatles und tatsächlich KISS. Okay, von den Beatles spielt er die B-Seite "I'm Down", von den Kinks aber "Lola", von den Stones "Jumpin' Jack Flash". Anders ausgedrückt: irgendwie lahm, irgendwie fast ein wenig hervorsehbar und damit dann doch unnötig. Klar, er macht das, unter anderem mit Gastauftritten von Robin Zander von Cheap Trick, Lita Ford und KISS-Buddy Bruce Kulick, sicher nicht schlecht, der Mann kann das schon. Aber "Lola"? Echt jetzt? Wie geil wäre es gewesen, wenn Ace Frehley auf einmal einen Song von sagen wir mal Korn, Metallica oder Pantera gespielt hätte? Vielleicht was von Rancid, von den Red Hot Chili Peppers, sogar Nickelback wären spannender als The Animals oder Humble Pie. Frehley aber sah das anders, er wollte, wir zitieren, "Songs, die ihn inspiriert und nachhaltig geprägt haben" spielen, er wollte "Stücke aus der eigenen Jukebox seiner Karriere präsentieren". Hat er. Ist aber langweilig.



-Mathias Frank-


"I'm Down"

 
 
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