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Tonträger-Review
 
The Bees - Sunshine Hit Me

The Bees - Sunshine Hit Me
We Love You/Labels/Virgin
Format: CD

The Bees, das sind die erst 23 jährigen Briten Aaron Fletcher und Paul Butler, die auf der Isle Of Wight vor der Südwestküste Englands an ziemlich eklektischen Songs basteln, die ihnen den Ruf eingebracht haben, eine Fusion aus Beachboys und Betaband darzustellen. Man könnte noch den einen oder anderen Interpreten wie beispielsweise die Gebrüder Sean und Dean Ween hinzufügen, was daran liegt, daß das Duo bei wirklich jedem Song in eine andere Kerbe haut.

Auf dem Cover ihres Debüt-Albums ist im popart-mäßigen Design ein Torso mit mexikanischer Catcher-Maske abgebildet, und die Maskerade ist wahrlich das Metier der Bees. Von überall her sammeln diese fleißigen Immen sozusagen ihren musikalischen Nektar und eine ganze Reihe der Stücke warten mit scheinbar authentischem oder zumindest exotischem auf. Da hört man erst Seventies-Funk, dann Reggae, später afrikanische Rhytmen und Chorgesänge gefolgt von einer Art Tex-Mex Border-Rock mit Gitarren-Twang und Two-Step Beat sowie einem Bossanova. Was der Titel der Veröffentlichung "Sunshine Hit Me" andeutet, wird hier zur Gewißheit, daß diese begabten Insekten tatsächlich einen kleinen Stich haben.

Übergreifendes Element sind die mehrstimmigen Gesänge, hübschen an französische Schlager der 60er erinnernde Bläsersätze und der Hang zu ausgefallenen perkussiven Elementen. Manchmal etwas jazzig, dann wieder chansonesk hangeln sich die beiden in 40 Minuten durch elf durchaus abwechslungsreiche Songs. Auf der Rückseite des Covers steht über dem Logo des wohl namensgebenden Wrestler-Duos treffender Weise "Lucha Libre" = Freistil Ringen.



-Dirk Ducar-



 
 
 

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