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Black Sabbath - Paranoid (50th Anniversary Super Deluxe Box Set)

Black Sabbath - Paranoid (50th Anniversary Super Deluxe Box Set)
Sanctuary/BMG/Warner Music
Format: Boxset

Downloads und Streams, schön und gut. Aber mit Releases wie diesem merkt man mal wieder: echt ist echt besser! Auf vier CDs bzw. fünf LPs veröffentlichen Black Sabbath ihren Klassiker neu, neu gemastert, aufgepimpt, prall gefüllt und feinstens verpackt. Ganz stark! So hört man dieses Album nicht nur, man erlebt es, man zelebriert es, ja, man fühlt es. So geht Musik, heute, vor 50 Jahren und hoffentlich noch ziemlich lange. Immer!

Das Album selbst ist gleich zweimal im Paket. Das Original, neu gemastert und mit Songs, die jeder kennt wie "War Pigs", "Paranoid" oder "Iron Man", aber eben auch mit abgefuckten Psycho-Monstern wie "Jack The Stripper / Fairies Wear Boots" und "Rat Salad". Und dann gibt es das komplette Album einmal im 1974er Quad Mix, den es damals wohl erstmalig auf Vinyl und 8-Track Tonabnehmer gab, jetzt aber schon lange nicht mehr zu kaufen gibt. Bzw. ebenfalls gab, denn jetzt wurde er auf Stereo gemixt und auf das 50th Anniversary Super Deluxe Box Set von "Paranoid" gepackt. Musik für Nerds, Liebhaber, Experten, Sammler. Aber auch Musik für Leute mit Geschmack.

Noch spannender wird es dann auf der zweiten Hälfte des Ganzen, hier gibt es zwei Konzerte von Black Sabbath, gespielt in Montreux und Brüssel, beide aus dem Jahre 1970. Und damit gefüllt mit "Paranoid"-Songs, aber auch mit Nummern des Debüts, zum Beispiel "Black Sabbath"¸ "N.I.B." und "Behind The Wall Of Sleep", das übrigens im gleichen Jahr nur wenige Monate zuvor erschien. Die Band also war noch jung, sie waren neu, aber sie waren damals schon mächtig. Denn sicher, hier und da darf man schmunzeln und mit einem "The End" von 2017 darf man das nicht vergleichen. Aber wenn sie dann "Hand Of Doom" in Brüssel spielen oder "Fairies Wear Boots" in Montreux, dann hat das schon seine Wucht, dann weiß man, wie das damals alles so losing und warum so vieles heute so klingt, wie es klingt. Weil es damals ein paar Jungs gab, die anders waren. Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward.



-Mathias Frank-



 
 
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