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I Want Poetry - Human Touch

I Want Poetry - Human Touch
recordJet/edel
Format: CD

Neulich irgendwo in Hamburg. Kurz vor der Nacht, im Auto, ziemlich leer da draußen, ziemlich dunkel. Es läuft: "Human Touch" von I Want Poetry. Die Gedanken schweifen, die Blicke hinterher. Das Gefühl: ein gutes. Ein sehr gutes. Nicht, weil die Musik so fröhlich macht. Es ist keine fröhliche Musik. Aber die Musik hat in diesem Moment eine seltsam beruhigende Wirkung gehabt, sie sorgte für eine innere Zufriedenheit. Ein gutes Gefühl. Dabei ist es auch keine klassisch entspannte Musik, die das Dresden-Duo hier spielt, kein ruhiges, gemütliches, verträumtes Zeug. Okay, verträumt vielleicht schon. Traumhaft? Auch das. Manchmal. Immer ist es irgendwie Pop. Aber in vielen Facetten. Epochal und opulent, manchmal kurz vor bombastisch. Mit Cello, Bratsche und Klavier, aber auch mit Synthies, lauten Drums. Und mit leisen Drums. Oft denkt man an Tori Amos. I Want Poetry klingen oft ähnlich eindringlich, wunderschön und bei aller Zerbrechlichkeit ungemein kraftvoll. Gänsehaut? Digga, aber so was von. Nachts und am Tag, im Auto und überall. Ob direkt beim Opener "Growing Pains" (siehe unten), bei der Ballade "Bolts Of Lightning" mit ganz dezenter A-Ha-Note oder dem unfasslichen "Auroa", auf der Platte an vorletzter Stelle platziert und mit einer unbeschreiblichen Intensität ausgestattet - ein Genuss. Dass nicht jeder Song eine solch krasse Wirkung hat, tut der Zufriedenheit übrigens keinen Abbruch. Denn weg kann hier trotzdem nichts.


-Mathias Frank-


Video: "Growing Pains"

 
 
 

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