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Tonträger-Review
 
Nosebleeder - No

Nosebleeder - No
Flight 13/Indigo
Format: LP

Wenn eine Band sieben Jahre werkelt, tut und macht und dann tatsächlich ein erstes Album veröffentlicht, dann verdient das schon mal Respekt. Wenn es dann auch noch so gut wie dieses "No" klingt, dann muss man diese Band erst recht abfeiern. Machen wir. Natürlich.

Nosebleeder kommen aus Köln, spielen hier 12 Songs in gerade mal 19 Minuten haben bei einer Nummer tatsächlich den ehemaligen Dag Nasty-Sänger Peter Cortner mit an Bord. Heißt natürlich: Irgendwie ist das Punk, was die hier machen. Aber nicht nur. "No" ist auch das, was man früher als Emo kannte, zwischen den Zeilen mit gesunder 90er Indie-Note ("Dilapidated" hat doch seinen Dinosaur Jr. Moment, oder?)  und tatsächlich ganz oft "klassischer" Emo-Punk im Stile von Samiam. Wahrscheinlich sind Nosebleeder zudem auch von einer Band namens Hot Water Music beeinflusst und wenn die Promo-Agentur auch noch Leatherface in den Ring wirft, dann werfen wir einfach mal mit. Und machen damit einen Punkt hinter die Namen anderen Bands und hören: Nosebleeder. Die gehen hier sympathisch natürlich an die Sache ran, DIY-Sound, sehr roh, schroff, das Gegenteil von Hochglanz. Eben noch im Proberaum, jetzt schon auf deinem Plattenspieler. Oder so ähnlich. Aber das passt, das wirkt mit der rauen, mit dieser einfach starken Stimme, mit den wirklich schönen Melodien und Refrains, mit den charmanten Spielereien (wie den weiblichen Gast-Vocals auf "Nine43"), das macht "No" zu einem knackig-kompakten, einfach sehr gelungenen Punkrock-Album.


-Mathias Frank-


"Cheer Machine"

 
 
 

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