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Dopha - The Game

Dopha - The Game
The Bank Music/Believe
Format: CD

Sofie "Dopha" Daugaard Andersen ist in der dänischen Provinz aufgewachsen, wo sie auch bereits als Jugendliche begann, erste Songs zu schreiben. Ihre musikalische Karriere nahm sie indes von der Hauptstadt Kopenhagen aus in Angriff, wohin sie zog, um sich dort ihre Träume zu erfüllen. Im Wesentlichen handelt ihr Debütalbum "The Game" von genau dieser Selbsterfahrungs-Reise. Im Stile eines - amüsanten - musikalischen Tagebuches sucht sich Dopha mit der typischen dänischen stilistischen Offen- und Ungebundenheit einen recht eigenen Weg im Dschungel des Indie-Pop. Dabei gelingen ihr bemerkenswert melodische Songs, die sie vor allen Dingen dadurch überzeugen, dass sich Dopha nicht erkennbar an offensichtlichen Kolleginnen orientiert, sondern die auf der elektrischen Gitarre geschriebenen Songs - mit angenehm bodenständigen Appeal und einer Prise skandinavischer Melancholie - auf ihre eigene Weise interpretiert, ohne sich an Erwartungshaltungen zu orientieren (wie das in der internationalen Popmusik ja nach wie vor Gang & Gäbe ist). Lediglich an einem Detail sollte Dopha noch arbeiten: Sie gibt sich nämlich dergestalt viel Mühe, ihre Songs harmonisch, melodisch und strukturell interessant, dynamisch und spannend zu gestalten, dass die Refrains dagegen oft regelrecht antiklimatisch abfallen. Zum Glück gelingt ihr das aber zuweilen auch genau anders herum. Insgesamt überzeugt dieses Album indes dadurch, dass nahezu alle offensichtlichen Klischees und Fallen vermieden werden.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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