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Tonträger-Review
 
Garbage - No Gods No Masters

Garbage - No Gods No Masters
BMG Rights Management/Warner Music
Format: LP

Neulich im Tagesspiegel. Garbage Sängerin Shirley Manson sagt auf die Frage, ob der Titel "No Gods No Masters" als Kampfansage ans Patriarchat zu verstehen ist: "Eher als Überschrift über all dem, was schief läuft in der Welt. Klar, das Patriarchat alter weißer Männer erstickt den Fortschritt, aber ebenso ersticken Polizisten Menschen. Es ist mehr als Frau gegen Mann. Vielleicht waren wir noch nie so politisch, auch wenn ich nicht sagen würde, dass 'No Gods No Masters' ein feministisches Album ist. Ich will, dass sich die Dinge verändern, und erstmals teile ich das der Welt derart konkret auf einem Garbage-Album mit. Ich habe zuletzt so viele ungute Entwicklungen beobachtet, die mich erschaudern lassen. Ich kann nicht länger still sein." Und diese Wut, dieses Engagement, diese Motivation hört man hier vom ersten Ton an. Das bekannte "The Men Who Rule The World" eröffnet aggressiv und böse, direkt danach prescht "The Creeps" aus den Boxen: schnell, stampfend, fette Beats. Später schroten sie auch noch ein mächtiges "Wolves" oder spielen ein sehr ruhiges, aber sehr böses "This City Will Kill You". Gleichzeitig aber sind Garbage natürlich auch weiterhin Garbage und klingen so bezaubernd wie faszinierend, so wunderschön wie weiterhin einzigartig. "No Gods No Masters" ist ein mal wieder beeindruckendes Album einer beeindruckenden Band, ist ganz großer Pop, ist Pathos und Persönlichkeit.


-Mathias Frank-


"The Men Who Rule The World"

 
 
 

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