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Tonträger-Review
 
Every Time I Die - Radical

Every Time I Die - Radical
Epitaph/Indigo
Format: LP

Junge. Junge! Wenn man sich einfach nicht satt hören kann, wenn man immer wieder will, mehr will, mehr, mehr, mehr. Weil das so übertrieben gut ist, so heftig, so verrückt. Der Titel passt durchaus.

Every Time I Die sind längst jeglichen Genres entlaufen und ziehen auch hier ihr Ding und nur ihr Ding durch. Und das bedeutet, dass man sowohl alles zerfickende und unfasslich böse Brecher wie "Dark Distance" wie auch schroffe, stampfende Punksongs wie "Post-Boredom" am Start hat, das man aber auch mit Andy Hull (Manchester Orechstra) musiziert ("Thing With Feathers") oder mal in Richtung Radiohead (!) geht ("Thing With Feathers"), das man... ach, es passiert hier noch so viel mehr. In jedem Song, in jedem Moment. Alles groovt und ballert, selbst die wenigen weniger lauten Songs wie "White Void" ballern. Überhaupt, "White Void", so viel Schönheit, so viel Atmosphäre. So viel Hass auf dieser Platte, Wut, Trauer. Und Liebe und Hoffnung. Wirklich. Auch wenn ein Song "Planet Shit" heißt, andere "All This And War" und "Colossal Wreck". Sänger Keith Buckley sagt: "Ich beschäftige mich dieses Mal mit schwierigen Themen, die nicht nur persönlich für mich sind, sondern auch universelle und gemeinschaftliche Erfahrungen sind. Die Songs sind insofern realistisch, als sie anerkennen, dass die Dinge eine Menge Arbeit erfordern. Aber letztendlich ist es eine sehr hoffnungsvolle und aufbauende Platte." Es ist eine schwierige, anstrengende Platte. Ähnlich wie die Platten von Converge. Ähnlich schön. Nur besser.


-Mathias Frank-


"Post-Boredom"
"Planet Shit"

 
 
 

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