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Tonträger-Review
 
The Lumineers - Brightside

The Lumineers - Brightside
Decca/Universal
Format: LP

Inzwischen offiziell auf ein Duo-Format geschrumpft nutzten die Lumineers-Gründerväter Wesley Schultz und Jeremiah Fraites die Pandemie dazu, ihr Lockdown-Album auch musikalisch weitestgehend alleine zu gestalten. Unterstützt von Tontechniker und Co-Produzent David Baron an diversen Keyboards, spielten sie den Rest der Instrumente nämlich selbst ein, während der langjährige Produzentenkumpel Simone Felice mit bemerkenswerter Ökonomie wie gewohnt für ein transparentes und betont organisches Klangbild sorgte. Anders als die Pandemie-Produkte vieler ihrer Kollegen ist "Brightside" (wie es der Name bereits andeutet) aber keine deprimierende Fingerübung in Sachen komprimierter Männerschmerz-Phantasien. Stattdessen suchen Schultz und Fraites nach den Lichtblicken und Silberstreifen, die gerne auch mal in den düsteren Stunden für Hoffnungsschimmer sorgen. Dabei streben sie in Songs wie "Brightside" oder "Reprise" dem Licht entgegen und versichern uns in "Where We Are", dass alles okay ist. Dabei laufen die Lumineers mit unwiderstehlichen Mitsing-Refrains zu hymnischer Grandezza und Beatlesquer Melodienpracht auf, die mit Sicherheit dazu beitragen wird, dass sich ihrer erstaunlichen Hitsammlung mit dieser Scheibe das eine oder andere Highlight hinzugesellen wird. Auch wenn einige Songs die Arrangements betreffend eher zurückhaltend balladesk inszeniert wurden, bietet diese Scheibe songwriterisch "All Killer - No Filler". Und noch etwas: "Brightside" ist erst das vierte Album der Lumineers - es klingt aber so, als machten sie das bereits seit mindestens 30 Jahren.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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