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Tonträger-Review
 
Yard Act - The Overload

Platte der Woche

KW 03/2022


Yard Act - The Overload
ZEN F.C./Island/Universal
Format: LP

Man möchte sie immer wieder neu vergleichen. Das klingt jetzt aber nach. Das ist jetzt aber wie. Das könnte auch von. Aber dann merkt man wieder: nö. Fragmente von anderen sind da. Blur, Sleaford Mods, B-52s? Ja. Aber am Ende sind es doch immer Yard Act.

"The Overload" ist ein faszinierendes Album, ein anderes, ein eigenes, ein wunderschönes Album geworden. Spoken Word-Popmusik schrieben wir einst in den News. Und ganz falsch lagen wir nicht. Wobei das Album im Ganzen schon noch mehr ist. James Smith (Gesang), Ryan Needham (Bass), Sam Shjipstone (Gitarre) und Jay Russell (Schlagzeug) schnappen sich hier auch den Funk, den Rock N Roll, den Punk und auch mit Post davor und mischen das alles eben mit poppiger Schrägheit, sprechenden Vocals (was hier irgendwie nicht als Rap bezeichnet werden kann) und zum Teil ernsten, zynischen Vocals ("We all make the same sound when we get mowed down. And there are starving children in Africa so go send your toy guns to Bosnia." Aus "Payday") zu einer hochspannenden Indie-Mixtur. Mal etwas hektischer klingend ("Payday") und mal etwas gemütlicher ("Land Of The Blind"), mal schroffer, schneller ("Witness"), an anderer Stelle fast ein wenig anstrengend ("Dead Horse") oder einfach nur schön ("Land Of The Blind") - aber stets und elf Songs lang sehr souverän. Sogar sehr, sehr souverän. Dabei erschien doch erst im vergangenen Jahr die erste EP von Yard Act, "The Overload" ist ihr erstes Album. Und dann so eines? Beeindruckend.


-Mathias Frank-


"Land Of The Blind"
"The Overload"

 
 
 

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