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Beth Hart - A Tribute To Led Zeppelin

Beth Hart - A Tribute To Led Zeppelin
Mascot/Rough Trade
Format: LP

Cover-Alben, Tribut-Platten, nachgespielte Songs. Wie man es auch nennt, oft geht so was in die Hose oder ist zumindest nicht nötig. Manchmal aber bockt es tatsächlich, weil es besonders ist, weil es eigen, überraschend oder extra-liebevoll und hörbar authentisch ist. Beth Harts Tribut an Led Zeppelin ist genau das. Authentisch, leidenschaftlich und eigen. Gut! Sicher, sie macht aus den Lieder keine neuen Nummern, auch hier ist es Rock N Roll und all das, was diese Band einst machte. Blues, Prog, Psychedelic. Es ist es Zeppelin-Rock, sind es die Lieder, die man kennt. Überwiegen. Aber mit der Stimme von Beth Hart bekommen sie natürliche eine andere, eine neue Note.

Dabei wollte Beth Hart das Album anfangs gar nicht machen. Die Idee stammt von den Produzenten Rob Cavallo (Green Day, Linkin Park, My Chemical Romance) und Doug McKean (Goo Goo Dolls, Reggie And The Full Effect), die schon Musiker (die zuvor für unter anderem Bruce Springsteen, Rob Zombie, Muse, Bob Dylan, Iggy Pop, die Rolling Stones, Miley Cyrus und Bon Jovi spielten), aber noch keine Sängerin hatten. Bis Rob Cavallo das Album War In My Mind von Beth Hart produzierte und sie fragte. Doch Beth sagte zunächst: "Ich werde nicht das ganze Album machen. Um Zeppelin zu machen, muss man wütend sein, um die Noten richtig zu treffen. Ich kann das nicht; ich habe jahrelang daran gearbeitet, meine Wut unter Kontrolle zu bringen." Später aber änderte sie ihre Meinung: "Dann kam die Pandemie und alles, was damit zusammenhängt. Und jetzt bin ich stinksauer. Ich rief meinen Manager an und sagte, Rob und Doug sollen mir die ganze Musik schicken, denn jetzt bin ich bereit, die Songs einzusingen."

Gesagt, getan, "A Tribute To Led Zeppelin" enthält neun Songs. "Whole Lotta Love" natürlich, das große "Kashmir" und selbstverständlich "Stairway To Heaven". Passt alles, klappt, klingt gut. Noch besser funktionieren das bluesige "The Crunge" und das deftig groovende "Black Dog". Auch das orchestrale "Dancing-Leave" und das ruhige, sehr atmosphärische "No Quarter Babe" gefallen sehr, alle zusammen zeigen die Vielfalt von Led Zeppelin. Und von Beth Hart.


-Mathias Frank-


"Black Dog"
"Good Times Bad Times"

 
 
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