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Bananafishbones - A Town Called Seven

Bananafishbones - A Town Called Seven
Bonanza/Polydor/Universal
Format: CD

Auch Musiker werden erwachsen und befinden sich permanent im Reifeprozeß. So auch die Bad Tölzer Band Bananafishbones, die Dank ihrer neuen Platte "A Town Called Seven" versucht sind, sich das klebrige Image als kommerzielle Larifari-Musiker abzuschütteln und somit die alten u.a. für einen C&A Spot missbrauchten Songs entgültig in der Versenkung zu begraben. Wer assoziiert nicht mit dem Trio die im Radio zu oft gespielten Titel "Come To Sin" und "Easy Day"? Aber genug in alten Kisten gekramt, denn mit ihrer bereits fünfte Platte wird der Blick nach vorne gerichtet und ein neues Kapitel aufgeschlagen. Jedenfalls in Sachen Bananafishbones. Gleich der Opener "Robot 41" und später "Smart" platzen nur so vor guter Laune und lassen sogar ein Kind an das Mikrofon, das wohl auch mal Spaß haben möchten. Musikalisch erinnern die Stücke unheimlich an die Boarderlander von Glow und auch das extrem Country-lastige "Queen Of Trouts" fühlt sich sehr im Schoß von "Rings Of Fire" geborgen. Daß die Bananafishbones nicht nur im Fun-Topf rühren, beweist das bluesige "Johnny 3am" und der Song "Diggin", der im Laufe seiner 8:36 Minuten Erinnerungen an Angelo Badalamenti aufkommen läßt. Die Bananafishbones schaffen mit "A Town Called Seven" zwar keine Plattform für neue Musik, mausern sie sich aber doch zu einer Band, die massenkompatibel ist, ohne kommerziell zu klingen.


-Steffi Leins-



 
 
 

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