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Tonträger-Review
 
Larkin Poe - Blood Harmony

Larkin Poe - Blood Harmony
Tricki-Woo/Indigo
Format: LP

Dass sich Rebecca und Megan Lovell auf dem Cover ihres aktuellen Tonträgers im Stile von Rock-Heldinnen der 70er Jahre präsentieren, wird schon seinen Grund haben. Wieder ein Mal sind wir hier nämlich beim Thema der Selbstverwirklichung angelangt, mit dem sich die Schwestern seit jeher beschäftigten. Nachdem sie sich das elektrische Blues-Genre nämlich mit einigem Geschick und Erfolg Untertan gemacht haben, sind sie jetzt beim klassischen Gitarrenrock mit Southern-Prägung angelangt, wie er eben in den 70s seine Blütezeit erlebt hat.

Tatsächlich ist das wohl auch das Setting, zu dem sie von Anfang an hinwollten, seit sie sich vor ungefähr 12 Jahren mit einer Reihe von EP-Veröffentlichung stilsuchend im Folkpop-Genre ausgetobt hatten und sich dann schrittweise dem Blues-Genre annäherten. Deutlich wird das zum Beispiel im Opener "(Tennessee Take) Georgia Off My Mind", in dem sie sich metaphorisch von ihrem Heimatstaat verabschieden und sich zu ihrer Wahlheimat Nashville bekennen. Einen wesentlichen Beitrag zum neuen Sound-Design leistet dabei der texanische Gitarrist Tyler Bryant, der in seiner Eigenschaft als Ehemann von Rebecca Lovell das Album in seinem eigenen Studio produktionstechnisch betreute. Hinzu kam, dass - anders als auf den bisherigen Larkin Poe Alben - auch die Tourmusiker Kevin McGowan und Tarka Lyman an den Aufnehmen beteiligt waren. Das Ergebnis ist eine Art fiktiver Trip down Memory Lane - Larkin Poe-Style.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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