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Tonträger-Review
 
Joseph Parsons - Holy Loneliness Divine

Joseph Parsons - Holy Loneliness Divine
Blue Rose/Indigo
Format: CD

Zu Beginn seiner Karriere begeisterte Joseph Parsons als einfühlsamer, romantischer Songwriter mit einem Händchen für songwriterische Epik und raumgreifende Atmosphären. Aus irgendwelchen Gründen begann er aber bereits auf seiner zweiten, selbst betitelten Blue Rose-Veröffentlichung so sehr zu experimentieren, dass er selber zu der Erkenntnis kam, nicht recht sagen zu können, wie man dieses ekletische Material verkaufen solle. Es folgte eine endlose Reihe von Veröffentlichungen, auf denen der Mann - mal alleine, mal mit seiner Joseph Parsons Band und mal mit Allstar-Projekten wie Hardpan - seiner Identität hinterherzulaufen schien. Es mag nun ein reiner Zufall sein - oder einfach der Umstand, dass die neue Scheibe "Holy Loneliness Divine" den Abschluss einer Ära (nämlich die Auflösung der Joseph Parsons Band) darstellen sollte: Jedenfalls ist das neue das stärkste Parsons-Album seit Jahren. Warum? Nun, weil sich Parsons auf diesem neuen Album auf die Grundwerte seiner Kunst zurückfallen ließ und einfach eine Reihe brillanter Songs ohne Schnickschnack, dafür aber mit hohem Wiedererkennungswert und jeder Menge Melodien, Hooklines und Refrains schrieb, die sich als potentielle Hits geradezu aufdrängen. Das schien ihn und seine Musiker auch performerisch beflügelt zu haben, denn die Scheibe kommt auch als variantenreichste, druckvollste und spielfreudigste Parson-Scheibe seit langem daher - und außerdem klingt der Meister heutzutage sogar jünger und frischer als in den letzten 15 Jahren.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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