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Tonträger-Review
 
Pop Evil - Skeletons

Pop Evil - Skeletons
MNRK/SPV
Format: LP

Es ist so ein bisschen wie vor zwei Jahren, als Pop Evil ihre "Versatile"-Platte an den Start brachten. Vieles gefiel, noch mehr dagegen eher nicht so. Wir freuten uns über famose Alte-Schule-Rapmetal-Brecher und ärgerten uns über kitschige Neo-Grunge-Refrains und musikalisch komplett Rückrad-lose Sachen. Beides gibt es auch hier. Ganz schlimme Gerade-Noch-Rock-Refrains im bösen Staind- oder auch Nickelback-Style genau wie herrliche, richtig starke Riffs und Vocals zwischen Nu und eben Rap-Metal. Und manchmal stecken Pop Evil das sogar in einen einzigen Song. "Circles" zum Beispiel ist so einer. Intro, Riff, die Birne nickt, man feiert, grinst, die Stimme bock, es groovt und... es ist vorbei. Ach nö, nicht schon wieder diese gewollte Stadion-Kacke. Anders dagegen irgendwie "Paranoid (Crash & Burn)". Ähnliches Prinzip, andere Wirkung. Hier funktioniert sogar Refrain in Kombination mit den Raps, vielleicht, weil es einfacher der bessere Refrain ist. Damals wie heute leider eine der wenigen Ausnahmen, im Laufe der Platten gibt es so einige belanglose, weil viel zu lasche Lieder, denen auch Devour The Day und Zillion als Unterstützer nicht helfen. Einzig die mit Fit For A King aufgenommene Nummer "Dead Reckoning" hat noch mal so etwas wie Kraft und Intensität und tatsächlich auch Klasse. Was am Ende natürlich viel zu wenig ist.


-Mathias Frank-


"Paranoid (Crash & Burn)"

 
 
 

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