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Tonträger-Review
 
Death Lens - Cold World

Death Lens - Cold World
Epitaph/Indigo
Format: LP

Sachen gibts... glaubt man nicht, kann und möchte man sich nicht vorstellen. Denn diese Band ohne Stimme? Oha. War aber so, Death Lens begannen einst instrumental. Jetzt und mit diesem Album aber singen sie sich in unsere Herzen. Und ballern sich, zocken sich, brettern sich und toben sich. Mit einer überragenden Mische aus Punkrock, (Post-)Hardcore, Postpunk und Melodie. Mit Songs, die einen immer wieder aufs Neue ins Gesicht schlagen und im gleichen Moment liebevoll in den Arm nehmen. Denn böse sind sie nicht, weder die Lieder noch die Band. "Wir sind uns in unserer Denkweise einig, wir glauben alle an ein faires System, in dem alle Menschen kampflos und mit angemessenen Lebenshaltungskosten leben können", sagen die Kalifornier. "Wir sind stolz darauf, sozialistische Ideale zu vertreten. Wir sind auch sehr pro Latino und drängen darauf, mehr hispanische Bands auf der Bühne zu sehen, pro LGBTQ, pro Einwanderung und alles dazwischen." Aber kraftvoll sind sie, druckvoll und intensiv. So unglaublich intensiv! Was an der Musik liegt. Und an der Stimme. Rundum richtig von Anfang bis Ende. Elf Lieder liefern sie hier ab und direkt der Opener "Fucked Up" lässt einen die Faust in der Tasche ballen und nicht nur die Birnen der Touché Amoré-Fans da draußen umgehend in Bewegung setzen (ganz egal, wo man gerade ist), ehe einem der Refrain fuckin‘ Glücksgefühle beschert. Und die bleiben einfach stetig da. Bei den sperrigeren und bei den düsteren Songs, bei den schroffen, den schnellen, den eingängigeren. Bei allen. So viel Abwechslung, so viel Klasse!


-Mathias Frank-


Video: "Cold World"

 
 
 

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