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Märtini Brös. - Pläy.

Märtini Brös. - Pläy.
Superstar/Universal
Format: CD

Den ersten Live-Auftritt hatten DJ Clé und Mike Vamp nicht etwa auf einer miesen Kleinstadtbühne. Nein, Märtini Brös. gingen sofort in die Vollen. Erst interpretierten sie für Katharina Thalbach Teile der Mozart-Oper "Don Giovanni" für ihre Inszenierung "Don Giovanni im E-Werk". Ein knappes Jahr später standen die beiden Berliner dann vor einem schwer zu überzeugenden Publikum. Und zwar auf der Weltpremiere des Tom Tykwer Films "Lola rennt". Die Spannung für die beiden kreativen Köpfe war kaum auszuhalten. Würden sie es schaffen, das anspruchsvolle Publikum für sich zu gewinnen? Natürlich schafften sie es und starteten damach durch. Das war vor fünf Jahren. Große Erfolge auf der Love-Parade und bei anderen Live-Auftritten folgen. Doch was ist nun? "Märtini Brös.? Ganz ehrlich - den Namen habe ich noch nie gehört", sagt der beste Freund, der eigentlich ein wandelndes Musiklexikon ist. Doch er täuscht sich. Denn die Musik des kreativen Duos ist in aller Ohren. Remixe für Tok Tok und 2raumwohnung, sowie der beste Dancetrack der Loveparade 2001 gehen auf ihr Konto. "Nicht kleckern, sondern klotzen" könnte auch das Motto für ihre erste Platte "Pläy" gewesen sein. Auch wenn es sicherlich mehrere Anläufe bedarf, das gute Stück im CD-Player zu lassen und es nicht nach den ersten zwei Minuten wieder rauszuschmeißen. Der Anfang der CD ist nämlich mehr als langweilig. Aber durchhalten lohnt sich durchaus. Nach dem monotonen Intro warten nämlich interessante Housebeats. "Pläy" ist eine Melange aus der noch immer nicht aus der Mode gekommenen Housemusik und ein wenig Popmusik. Dazu gibt es dann noch einen Hauch Klassik von zum Beispiel einem Streicher-Orchester, das zugegebenermassen zwar etwas nach Konserve klingt, an der richtigen Stelle eingesetzt jedoch schon fast eine atmosphärische Gänsehaut verursacht. Kein Album, auf das man unebdingt abtanzen muss. Aber zum chillen für zuhause ein sehr brauchbarer Tonträger. Anspieltipps: "The Biggest Fan" und "Dance Like It Is O.K".


-Esther Mai-



 
 
 

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