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Tonträger-Review
 
Overkill - Wrecking Everything - Live / Hello From The Gutter - The Best Of

Overkill - Wrecking Everything - Live / Hello From The Gutter - The Best Of
Spitfire/edel/Steamhammer/SPV
Format: 2CD

Achtung, Doppeltes Flottchen: Diese Doppel-Rezi würdigt gleich zwei aktuelle Veröffentlichungen aus dem Overkill-Fundus. Und da hätten wir zunächst mal ein neues Live-Geschredder, erschienen auf Spitfire, die sich mit "Wrecking Everything - Live" eindeutig als Nachfolgerin des grandiosen '99er Doppel-Live-Opus' "Wrecking Your Neck - Live" ausweist. Wer das braucht? Unbedingt jeder Overkill-Hörige sowie ganz allgemein Fans der Stilrichtung Thrash Metal. Denn "Everything" fängt die Live-Atmosphäre eines superheftigen Märzabends in Asbury Park, New Jersey mit schlicht brillantem Sound und (kräftig hochgemischter) heftiger Audience Participation kongenial ein und enthält eine einfach saustarke, repräsentative Tracklist, die sich dennoch in keinem Punkt mit der '99er Live überschneidet. Höhepunkte sind das bösartig Bass-eingeleitete "Evil Never Dies", das epische "The Years Of Decay", die Manowar-Luftrauslass-Hymne "In Union We Stand" und natürlich "Overkill". Hinzu kommt noch ein ausgesprochen liebevoll gestaltetes Dick-Booklet mit Fotos satt. Soweit also zum Thema aktuelle Besetzung Ellsworth, Verni, Mallare und den beiden neuen Saitenkillern Tailer und Linsk sowie zum Label Spitfire.

Unterdes mag aber auch Overkills altes Label SPV nicht ganz untätig sein und müht sich zeitgleich, die Doppel-CD "Hello From The Gutter - The Best Of" unters Volk zu bringen. Und in der Tat ist auch dies ein fettes Thrash-Pfund geworden. An der Songauswahl gibt's auch hier wenig und am Sound - natürlich - überhaupt nichts zu meckern. Von "Necroshine", "Thunderhead", "Overkill", "Elimination", über "Skullcrusher" bis hin zu "Bastard Nation" ist das Meiste von dem vertreten, was man so von Overkill hören will. Bleibt das Problem, dass sich die entsprechenden Alben bei wahren Thrash-Fans ohnehin alle schon am Overkill-Schrein stapeln dürften. Verschärfend tritt hinzu, dass gerade das besonders empfehlenswerte "Wrecking Your..."-Album (s.o.) nicht weniger als siebenmal auf dieser Kompilation vertreten ist. Also vielleicht eher ein Tipp für Absolute Thrash Beginners mit begrenztem Budget als Überblick zum Einstieg? Die Künstler selbst liessen übrigens in einer Presseinfo dazu verlauten, dass weder die Tracklist noch das Artwork von "Hello" von ihnen authorisiert sind und dass der Sampler keinerlei unveröffentlichtes Material enthält. Noch Fragen, Kienzle?



-Klaus Reckert-



 
 
 

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