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Tonträger-Review
 
Vera Cruise - Come Alone And Fall Apart

Platte der Woche

KW 34/2002


Vera Cruise - Come Alone And Fall Apart
Loose/Sony Music
Format: CD

So hätte die letzte Wilco-Scheibe auch klingen können, wenn sich Jeff Tweedy nicht entschlossen hätte, um der Kunst willen die Hälfte seiner Tracks mutwillig zu verbiegen und zu zerstückeln. Nicht nur, dass Vera Cruise-Sänger Paul Smith stellenweise klingt wie Tweedys Stand-In, nein, auch die Art, in der die Band spielerisch die Versatzstückchen der Americana auseinanderpflückt und zu eigenen Bedingungen wieder zusammensetzt, erinnert an das Vorgehen im Wilco-Lager. Allerdings - und das muss man Vera Cruise zugute halten - kommt dabei durchaus etwas Eigenständiges heraus. Das liegt einerseits daran, dass die Jungs aus Schottland kommen, und zum anderen daran, dass Vera Cruise sich beim Sezieren Zeit lassen und somit ihre Politik eher verschleppt unters Volk bringen. Daneben wird den Keyboards breiter Raum eingeräumt - Orgel und Piano stehen hierbei gleichberechtigt neben zirpenden Synthesizern. Zwar zerfasert der Traum gegen Ende hin ein wenig, unterm Strich bleiben aber noch genügend guter Songs über, um den Hörer dann doch bei der Stange zu halten. Vera Cruise haben als Band mit Grunge-Affinität angefangen. Davon gibt's heute auch noch wohldosierte Dosen, was die Sache an entscheidenden Stellen aufheitert. Daneben gibt es jede Menge moderne Romantik-Noir mit Tiefgang und dem Feeling für den richtigen Moment.


-Ullrich Maurer-



 
 
 

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