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Tonträger-Review
 
Lake Of Tears - The Neonai

Lake Of Tears - The Neonai
Black Mark/Soul Food
Format: CD

Das mutet schon komisch an, wenn ein Bandchef auf seiner Homepage (siehe Links) seine Fans auffordert, seiner Plattenfirma mit "hässlichen" Mails einzuheizen, but hey, after all: There's no bizz like music bizz! Lake Of Tears bestehen eigentlich schon nicht mehr, "The Neonai" ist also lediglich eine Vertragserfüllung gegenüber dem Label Black Mark, bei dem die Schweden ihre relativ größten Erfolge erlebt und vermutlich auch gefeiert hatten. Außerdem, so munkelt die Szene, soll Neonai auch der Name von Mastermind Daniel Brennares nächstem Projekt sein, so dass die Fans gewissermassen schon darauf vorbereitet werden. Das wäre ja cleveres Marketing.

Schon weniger clever wurde das Cover dieses LoT-Grabsteins ausgewählt, das eher einen Tonträger der Marke Pippi Langstrumpf meets Teletubbies erwarten lassen würde. Tatsächlich spielt die Band, die '92 mal von Mitgliedern bisheriger Death Metal-Bands gegründet wurde, ja wirklich spätestens seit "Forever Autumn" keinen Metal mehr... Desungeachtet enthält die posthume Veröffentlichung viele schöne Ideen und Songskizzen, wobei sie sich ständig im SloMo- bis klagendem Mid-Tempo-Bereich bewegt. Wie schon "Autumn" bedient das Album eher Menschen mit einem Gothick-Tick und Neugier auf Sounds zwischen Anathema und Theatre of Tragedy (vgl. vor allem "Sorcerers"!), als dass man es Rockfans wirklich empfehlen könnte.



-Klaus Reckert-



 
 
 

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