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Tonträger-Review
 
Marilyn Manson - The Golden Age of Grotesque

Marilyn Manson - The Golden Age of Grotesque
Interscope/Motor Music/Universal
Format: CD

Seine Trilogie hatte Herr Manson mit der letzten Veröffentlichung "Holy Wood" abgeschlossen, also musste ein neues Thema her - möglichst wieder eines, bei dem man vorzüglich ein- und zweideutige Worte in den Texten benutzen kann, die einem direkt alle Zensoren auf den Pelz rücken lassen und den obligatorischen "Vorsicht - böse Texte"-Sticker einbringen. Diesmal hat sich Manson nach eigener Aussage vom Berlin der 30er-Jahre inspirieren lassen - eine Stadt mit Kabaret, Expressionismus, Dada-Bewegung, die mit Lärmmusik, Zufallsgedichten, Collagen und Ironie den etablierten Kunstformen den Kampf angesagt hatte. Da kann man doch prima 15 Songs draus basteln, und nach dem Weggang vom langjährigen Bassisten und Freund Twiggy Ramirez hat sich Manson größtenteils auf straighte, harte Rocknummern beschränkt, was sicherlich keine schlechte Wahl ist, kann er so seine überschüssige Energie komplett in die Songs einbringen. Er schreit sich streckenweise durch die Songs, mal wird sein Gesang ein wenig rhythmischer, die Gitarren sägen dazu im Hintergrund. Gleich zu Beginn, im ersten Song "This Is The New Shit", bringt er es direkt auf den Punkt: "Let us entertain you...Blah blah blah blah everybody sing along". Genau das ist es - pures Entertainment, und das beherrscht Manson perfekt, und diese Platte ist ein hervorragender Soundtrack dazu.


-David Bluhm-



 
 
 

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