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Erasure - Loveboat

Erasure - Loveboat
Mute
Format: CD

"Was denn, die gibt es immer noch?", fragte letztens ein Bekannter, als ich ihm von meinem Treffen mit Erasure erzählte. Ja, wirklich, Erasure, die Minimal-Elektro-Popper aus England gibt es immer noch, und auch die neue Scheibe "Loveboat" (der Titel hat übrigens nichts mit der Fernseh-Serie zu tun) klingt auch genauso, wie man es von Erasure erwartet. Elektronik-Mastermind Vince Clark schafft es auf wunderbare Weise immer noch mit einem sehr minimalen Arrangement, die Songs so klingen zu lassen, als wären sie groß und kitschig und im Super-Dolby-Surround-HiFi-System. Dabei blubbern im Hintergrund bloß einige Sequencer-Spuren vor sich hin, Herr Clark greift auch ab und zu mal zur akustischen Gitarre, und über allem schwebt dann Andy Bell's schöne Stimme. Man sieht das alles praktisch schon live auf irgendeiner Bühne, aber dazu wird es wohl vorerst nicht kommen, da Vince Clark keine Lust hat, auf Tour zu gehen. Wenn's nach ihm ginge, könnte Andy ruhig auf Tour gehen, und Vince steuert die Keyboards auf der Bühne per Internet von seinem Wohnzimmer aus. Nunja, nicht wirklich Pop'n'Roll, oder?!? Erasure haben sich übrigens diesmal Flood als Produzenten in's Studio geholt, aber auch der vermochte den Sound nicht grundlegend zu verändern. Aber, jetzt mal im Ernst - wollen wir denn wirklich einen neuen Erasure-Sound? Ich nicht. Erasure sind Erasure. Und das ist gut. Sehr gut sogar.


-David Bluhm-



 
 
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