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Sparta - Porcelain

Platte der Woche

KW 29/2004


Sparta - Porcelain
Universal
Format: CD

Gäbe es At The Drive-In nicht, wären Sparta schon mit ihrem Debüt auf den Frickel-Emo-Core-Thron gestiegen und hätten ihre Position mit ihrer neuen Scheibe "Porcelain" eindrucksvoll bestätigt. Aber da es eben ein Album namens "Relationship Of Command" gibt, muss sich die Band an genau diesem Meilenstein messen. Und schafft es nicht ganz, diesen zu toppen.

Die Platte ist schon super, da besteht gar kein Zweifel. Sehr super sogar. Ist man auch anfangs etwas enttäuscht, da die Songs nicht sofort zünden, entwickelt sich mit der Zeit doch ein jeder zum Hit. Frickeln ist eben manchmal anstrengend. Und auch wenn Sparta nicht mehr so viel mit ATD-I oder auch The Mars Volta gemein haben, die gemeinsamen Wurzeln sind unüberhörbar. Diese Verschrobenheit, diese verwinkelten Riffs und Melodien, die Abwechslung und die Überraschungen. Alles eine Nummer poppiger und dadurch eingängiger als The Mars Volta, aber alles eindeutig El Paso-Style.

Songs wie das ganz entfernt an The Cure erinnernde "Breaking The Broken", die Emo-Ballade "Lines In The Sand" oder das punkige "Hiss The Villain" sind mit das Beste, was Tony Hajjar, Paul Hinojos, Matt Miller und Jim Ward bisher gemacht haben. Songs, in die man sich verliebt, die man nicht wieder aus dem Kopf bekommt und die man immer und immer wieder hören möchte und muss. Die Songs fesseln, die Stimme klebt sich ins Ohr, die Stil-Wechsel begeistern. "Porcelain" ist ein kleines Meisterwerk und bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Eigenständigkeit. Und wenn die erreicht ist, könnten Sparta zur besten Band der Welt werden.



-Mathias Frank-



 
 
 

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